Variablen

Grundlagen

Variablen werden benötigt, um sich den Zustand eines Programms zu merken (z.B. die Frage, was das Programm zurzeit eigentlich macht) und eben auch die Daten, die das Programm gerade verarbeitet. C und C++ sind typisierte Sprachen, das bedeutet, dass die Daten einen Datentyp besitzen, der aussagt, wie die Daten zu interpretieren sind. Ein Computer arbeitet ausschließlich mit Einsen und Nullen, die in irgendeiner Form interpretiert werden. Die wichtigsten Unterscheidung sind zählbare Zahlen (1, 2, 3), die als “Intergers“ bezeichnet werden, sowie unzählbare Zahlen (1.0, 1.1, 1.2, 1.21, 1.201, 1.3…), die in der Regel als “Fließkommazahlen“ gespeichert werden.

Konstanten

Konstanten können mit dem Attribut const deklariert werden.

Besondere Variablentypen

Variablen lassen sich auch in Gruppen zusammenfassen. Hierfür existieren zwei besonders besondere Datentypen.

Array

Ein Array ist eine Reihe von Daten des gleichen Datentyps. Möchte man zum Beispiel die aktuelle Ziehung der Lottozahlen speichern, so muss man sich 6 Werte speichern. Diese kann man in einem Array hintereinander ablegen, so dass man sie mit Hilfe eines Index ansprechen kann, z.B. „Was war die 3. gezogene Zahl?“

Die zweite Möglichkeit Daten zusammenzufassen sind sogenannte Strukturen. Hier werden die einzelnen Daten nicht mit einem Index angesprochen, sondern mit einem Namen. Möchte man beispielsweise eine Koordinate speichern, so kann der X-Wert 'x' heißen und der Y-Wert 'y'. Im Gegensatz zum Array lassen sich jedoch auch ganz unterschiedliche Datentypen kombinieren. So kann eine Struktur Auto zum Beispiel mit einem enum Farbe ausstatten, einem int für die Leistungsstärke des Motors und einem String für die Bezeichnung.

Arrays und Strukturen lassen sich problemlos kombinieren. Möchte man viele Koordinaten speichern, so lässt sich dies als Array von Koordninaten realisieren.


Autorendiskussion