GTK+

GTK+ ist eine Komponentenbibliothek zum Erstellen von grafischen Benutzeroberflächen. Viele Desktop-Umgebungen benutzen GTK+ als Grundlage, wie GNOME oder Xfce. GTK+ zählt zu den beliebtesten Toolkits für das X-Window System.

Hinweis: Mit GNOME 3 wurde auch GTK in der Version 3 veröffentlicht. Dieses Tutorial basiert auf GTK2. Der größte Teil mag auch für GTK3 gelten, doch sind beide Versionen nicht kompatibel!

Über GTK+

  • Lizenz: LGPL
  • Programmiersprachen: C, Bindings für C++, Python, Ruby, C# u.a.
  • Plattformen: Linux/Unix, Windows und Mac OS X
  • Aktuelle Version (stable): 3.12.2 (12. Mai 2014)

Eine Einführung in GTK+

Dieses Tutorial behandelt die Grundlagen für die Oberflächenerstellung mit GTK+. Die Artikel bauen aufeinander auf, weshalb eine Schritt-für-Schritt Abarbeitung empfohlen wird.

GTK+ Widgets

Um nützliche Benutzeroberflächen erstellen zu können, ist eine genaue Kenntnis von Widgets und den Funktionen, die sie bieten, sehr nützlich. Allerdings soll dieser Teil nicht als Referenz verstanden werden, eher als eine Art Übersicht.

Beispiele

In diesem Bereich findet ihr kleine Beispielprogramme zu GTK+ und verwandten Bibliotheken.

Weiterführende Themen

Oft genügen die Widgets, die GTK+ bereitstellt, nicht um den Anforderungen für ein Programm gerecht zu werden. Sei es die Integration von 3D-Effekten über OpenGL oder die Möglichkeit, eigene Widgets zu schreiben: Es gibt immer einen Weg.

GObject - Objektorientierte Programmierung mit C

Objektorientierung ist für die Erstellung von Benutzeroberflächen sehr nützlich. Toolkits wie Qt oder wxWidgets verwenden daher eine Sprache, die von Haus aus OOP unterstützt: C++. GTK+ dagegen ist eine C-Bibliothek, und doch ist es möglich, objektorientiert zu programmieren.

Dahinter steckt GObject, eine (C-)Bibliothek, die es ermöglicht, objektorientierte Techniken wie Vererbung, virtuelle Methoden und Interfaces zu benutzen.

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