welches Datenbankmanagementsystem?

SQL, Dateimanagement - Sprachunabhängige Datenhaltung
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AnFan
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welches Datenbankmanagementsystem?

Beitrag von AnFan » Do Mai 21, 2015 11:39 am

hallo,
gibt es eine Moeglichkeit herauszufinden, welches Datenbankmanagementsystem fuer eine bestimmte Datenbank verwendet wurde, bzw. von welcher Art eine Datenbank ist?

Erlaeuterung der Frage:
Mit einer der ersten Schreibmaschinen (TA), welche auf Diskette Adressen speichern konnte, verwaltete ich etwa anno 1990 meine Adressen. Die Schreibmaschine hiess Gabriele PFS, wenn ich mich richtig erinnere, und das File auf Diskette hiess i.s . Man konnte es nicht umbenennen, bzw. nach einem Umbenennen erkannte die Schreibmaschine das File nicht mehr.

Unter den ersten Bytes des Files kommt immer der Zeichenstrang
0050STAM
vor. (ich habe noch bis heute zwei verschiedene "Datenbanken"; dieser Zeichenstrang kommt immer vor).

Gruss,
AnFan

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Xin
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Re: welches Datenbankmanagementsystem?

Beitrag von Xin » Do Mai 21, 2015 2:15 pm

AnFan hat geschrieben:gibt es eine Moeglichkeit herauszufinden, welches Datenbankmanagementsystem fuer eine bestimmte Datenbank verwendet wurde, bzw. von welcher Art eine Datenbank ist?

Mit einer der ersten Schreibmaschinen (TA)...

Unter den ersten Bytes des Files kommt immer der Zeichenstrang
0050STAM
vor. (ich habe noch bis heute zwei verschiedene "Datenbanken"; dieser Zeichenstrang kommt immer vor).
Ich würde hier nicht davon ausgehen, dass Du das nochmal automatisiert einlesen kannst. Das wird vermutlich ein Format sein, was sich TA selbst ausgedacht hat.
Andererseits würde ich auch nicht von Verschlüsselung bei Schreibmaschinen ausgehen. Ich vermute aufgrund des Alters mal, dass die Datensätze eine einheitliche Länge haben, also jeder Datensatz zum Beispiel 150 Byte groß ist und Du pro Person 30 Zeichen für den Vornamen, 30 Zeichen für den Nachnamen usw. hast und die Zeichen dazwischen mit Füllzeichen (zum Beispiel dem 0-Zeichen) aufgefüllt sind.
Falls ich da richtig liege, solltest Du entsprechend leicht in der Lage sein, die Daten selbst auszulesen.
Da das aber auch nur geraten ist, kann das alles ganz anders sein.

Ich würde mir die Dateien mal mit einem Hex-Editor bzw. Hex-Dumper ansehen, ob Du da Regelmäßigkeiten erkennen kannst.
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Re: welches Datenbankmanagementsystem?

Beitrag von AnFan » Fr Mai 22, 2015 10:59 am

hallo Xin,
zugegebenermaßen habe ich schon ewig lang nicht mehr in das File reingeschaut. Damals, also vor 25 Jahren, hatte ich die Sache mit einem Hex-Editor untersucht. Deine Vermutungen sind allesamt korrekt! Auf das gleiche war ich damals auch gekommen.

Nun ist mir die Idee aber dennoch erneut gekommen (nachdem ich nach so vielen Jahren endlich mal mit Daten-Bank-Programmierung begonnen habe), da sich damals ein Problem ergeben hatte, nämlich daß ich beim Auslesen mit einem "Quick-Basic"-Programm auch die gelöschten dabei hatte, und außerdem (wenn ich mich recht entsinne), auch noch sonstigen "Abfall" (Teile von gelöschten Einträgen).

Das ganze hatte für einen Freund von mir Bedeutung, der ein "Anti-Computer-Mensch" war UND IST, und damals eine relativ große Adressen-Datei mit der gleichen Triumph-Adler begann, die er auch heute noch so führt (also ohne Computer). Für seine regelmäßigen großen Brief-Versände nimmt er ein damals etwas verbessertes Quick-Basic-Programm her ...

Nun hatte ich mir gedacht, das könnte ich doch viel einfacher machen, und könnte ihm - wie damals - helfend unter die Arme greifen.

Aber Du hast recht, da wird wohl nichts daraus (zumindest nicht mehr, als ich damals machen konnte).
Vielen Dank auf jeden Fall für Deine Antwort,
AnFan

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Re: welches Datenbankmanagementsystem?

Beitrag von Xin » Fr Mai 22, 2015 11:06 am

AnFan hat geschrieben:Das ganze hatte für einen Freund von mir Bedeutung, der ein "Anti-Computer-Mensch" war UND IST, und damals eine relativ große Adressen-Datei mit der gleichen Triumph-Adler begann, die er auch heute noch so führt (also ohne Computer).
Ich bin Informatiker und es spricht absolut nichts dagegen, Informationen ohne Computer zu verwalten. Computer haben sich lediglich in vielen Dingen als praktisch erwiesen.
Vielleicht lohnt es sich Deinen Anti-Computer-Menschen darauf hinzuweisen, dass eine TA-Schreibmaschine auch ein Computer ist: Tastatur, Monitor, Drucker - alles vorhanden und etwas anders zusammengelötet als bei einem Computer.

Ich kann niemandem raten sich der Cloud zu ergeben - insbesondere wenn man nicht weiß, was man da tut. Apple, Amazon, Google... man sollte nur Daten so hergeben, dass sie auch öffentlich stehen könnten oder eben verschlüsselte Backups nutzen.

Aber sich zu Hause statt einer Schreibmaschine einen Computer mit Word und einem Drucker hinzustellen, das ist ein Konzept, dass heutzutage durchaus angedacht werden darf.
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Re: welches Datenbankmanagementsystem?

Beitrag von cloidnerux » Fr Mai 22, 2015 12:19 pm

Aber Du hast recht, da wird wohl nichts daraus (zumindest nicht mehr, als ich damals machen konnte).
Vielen Dank auf jeden Fall für Deine Antwort,
Bau dir einen Exporter, der csv raus schmeißt. Das csv kannst du dir dann in Excel oder OpenOffice Calc laden und zack, hast du erstmal eine Tabellenform.
Mit Excel/OOC kann man dann auch automatisiert Einträge rausschmeißen/Editieren und dann die Daten in ein Sinnvolles Format speichern.

Sich dem technologischen Fortschritt zu verweigern heißt nur, dass man zurück gelassen wird. Man kann nicht mit anderen Arbeiten und andere nicht mit einem selbst.
Wer Angst um seine Daten hat, packt diese auf einen USB-Stick und liest sie nur mit einem Live-System ein(Boot from CD).
Redundanz macht wiederholen unnötig.
quod erat expectandum

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