Kleine Denkaufgabe

Fragen zu mathematischen Problemen
melebele
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Re: Kleine Denkaufgabe

Beitrag von melebele » Fr Mär 19, 2010 7:45 pm

> Woher das? Bzw mit welcher Begründung?

http://de.wikipedia.org/wiki/Soziale_Gruppe

Zusatz Wir unterscheiden Paare von Gruppen, Haufen oder sonstwas.
Das erleichtert eine Verständigung - in seltenen Fällen gar wird sie so erst ermöglicht!
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Re: Kleine Denkaufgabe

Beitrag von cloidnerux » Fr Mär 19, 2010 10:35 pm

Zusatz Wir unterscheiden Paare von Gruppen, Haufen oder sonstwas.
Jetzt sollte man sich noch fragen, ob es für die korrekte Beantwortung der Frage von nutzen war, da es doch einige richtige Antworten gab, ohne das viel nachgefragt wurde.
Zudem ist dies hier ein "Privates" Forum, jeder ist hier Freiweillig(außer XIN ;) ) und beantwortet die Frage auch freiwillig. Wenn etwas unklar ist, kann man eine Frage stellen, oder es lassen. Das ist keine Aufgabe aus dem Abitur und es hängt nicht die komplette spätere Berufslaufbahn an der korrekten Antwort.
Hier jetzt einen Aufstand zu machen, weil die Aufgabenstellung Inhalt nicht ganz Eindeutig war und die Schreibweise auch nicht ganz dem Normen entsprechen halte ich mehr für Profilierung der eigenen Person als für ein sinnvollen Kommentar.

MfG cloidnerux.
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Re: Kleine Denkaufgabe

Beitrag von Dirty Oerti » So Mär 21, 2010 3:18 pm

melebele hat geschrieben:> Woher das? Bzw mit welcher Begründung?

http://de.wikipedia.org/wiki/Soziale_Gruppe

Zusatz Wir unterscheiden Paare von Gruppen, Haufen oder sonstwas.
Das erleichtert eine Verständigung - in seltenen Fällen gar wird sie so erst ermöglicht!
Das kann ich doch etwas untergraben :)
Wikipedia hat geschrieben:Soziale Gruppe
Wikipedia hat geschrieben:Nach der soziologischen Definition müssen die Gruppenmitglieder in einer unmittelbaren Beziehung zueinander stehen. Jedes Mitglied muss sich dabei der anderen Mitglieder bewusst sein. Zwischen den Mitgliedern muss eine Interaktion möglich sein.
Hm, gilt das hier in der Aufgabe? Ich denke nicht. Keiner der Zwerge sieht die anderen Zwerge als Mitglieder seiner Gruppe an, er ist sich ihrer also nicht bewusst. Warum das? Nunja, der Zwerg weiß ja nicht, zu welcher Gruppe er gehört. Eine Interaktion zwischen den einzelnen Gruppenmitgliedern ist außerdem auch nicht möglich.

Bei der hier vorliegenden Bezeichnung "Gruppe" handelt es sich also kaum um eine "soziale Gruppe", sondern eher um eine Art "Gruppe" aus der Gruppentheorie der Mathematik. Dort heißt es:
Wikipedia hat geschrieben:Entsprechend besteht eine Gruppe aus einer Menge von Dingen (Zahlen, Symbolen, Objekten) und einer Rechenvorschrift
Wir haben in diesem Beispiel also eine Menge von Zwergen, die eine gemeinsame "Rechenvorschrift" (auch als Verknüpfung zu bezeichnen) teilen, was hier ihre Aufteilung nach der Farbe ihrer Mützen anbelangt. Diese Rechenvorschrift ist mit dem mathematischen Vergleich in Beziehung zu setzen.
Bei Fragen einfach an daniel[ät]proggen[Punkt]org
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Re: Kleine Denkaufgabe

Beitrag von stampuhh » Di Mär 23, 2010 8:41 am

Xin hat geschrieben: Und es gibt eine Lösungsansatz, der wohl dazu führt, dass am Schluss 99 Zwerge vor dem letzten Zwerg gewissermaßen panikartig flüchten.
Jetzt hab ich das Ganze gerade noch mal durchgelesen und mir fällt dieser Satz hier wieder auf. Ich glaube das war der Satz der mich am meisten verwirrt hat und meine Lösung extrem verkompliziert hat :D
Vor allem wenn man die Lösung kennt, muss ich sagen dass der Satz falsch ist :twisted:

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Re: Kleine Denkaufgabe

Beitrag von Xin » Di Mär 23, 2010 8:57 am

stampuhh hat geschrieben:
Xin hat geschrieben: Und es gibt eine Lösungsansatz, der wohl dazu führt, dass am Schluss 99 Zwerge vor dem letzten Zwerg gewissermaßen panikartig flüchten.
Jetzt hab ich das Ganze gerade noch mal durchgelesen und mir fällt dieser Satz hier wieder auf. Ich glaube das war der Satz der mich am meisten verwirrt hat und meine Lösung extrem verkompliziert hat :D
Vor allem wenn man die Lösung kennt, muss ich sagen dass der Satz falsch ist :twisted:
?
Wenn ein Zwerg wegläuft, damit er sich nicht mit einem anderen Zwerg zusammenstellen muss, der die gleiche Mützenfarbe hat, dann müssen nunmal alle rennen, wenn ein neuer Zwerg auf sie zukommt.
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Re: Kleine Denkaufgabe

Beitrag von melebele » Do Mär 25, 2010 8:30 pm

Nachtrag zu Xin - 19.03.2010
Heute führt der Link Wayne zu einer modifizierten Website.
Mein Nachtrag bezieht sich auf die Website in der Darstellung vom 19.03.2010 - Thema der Website war eine Umfrage in spanischer Sprache mit 10 Fragen zur Lebenserwartung in Abhängigkeit vom Lebenswandel.
Dieses Thema im (auch zeitlichen) Zusammenhang fand ich schon etwas makaber!
Ich beantwortete die Fragen da ich irgendwie eine Pointe erwartete. Diese blieb aus oder ist vielleicht in der Aufforderung zur Eingabe einer PIN am Ende des Tests zu sehen. Welcher PIN blieb mir unklar und im übrigen halte ich's da mit MEDIAMARKT. Meine Lebenserwartung bleibt also im Unklaren.
Frage Wer ist Betreiber dieser Seite bzw. wer hat diese geändert?
xin hat geschrieben:
melebele hat geschrieben:2 Individuen können keine 2 Gruppen bilden - selbst Zwerge nicht. Noch nicht einmal eine Gruppe, höchstens ein Paar - wenn's denn passt. :?:
Das scheint mir leicht zu widerlegen:
Dann nurzu, wenn's nicht nur so scheint - (zumindest) ich warte darauf!

Nachtrag zu Dirty Oerti - 19.03.2010
Dirty Oerti hat geschrieben:Ansonsten sind das ja sehr genau, sprachliche Analysen..
--> Sprachwissenschaflter? :)
Ich hatte das Fragezeichen übersehen!
Nich' ganz, aber Dorfschule 5. Klasse erfolgreich abgeschlossen. Is' die Welt nich', ich weiß – aber immer noch besser als/wie? halber Analphabet! Humor zum Donnerstag!

Ein kleines Missgeschick behindert mich etwas, aber ich sehe, man kann eine solche Diskussion nicht so lange "unbeachtet" lassen.

Danke für die Repliken und dass die >Norm< angesprochen wurde. Falls ich das Wort in einer Einlassung benutzt hätte, wer weiß – aus dem Clown wäre auch noch ein normierter geworden.

Verständigung braucht zweierlei: Ein Mittel und (mindestens) 2 Handelnde (Kommunikator und Rezipient). http://de.wikipedia.org/wiki/Rezipient
Das Mittel kann irgendeines sein, also deutsche, englische, gar lateinische Sprache oder Schrift, Morsezeichen, Augenzwinkern usw. – einzig, die Handelnden müssen sich auf dasselbe einigen und zudem muss es (selbstverständlich) von beiden Seiten verstanden werden. Damit letzteres gelingen kann muss das Mittel normiert sein, und das in vielfacher Hinsicht. In Bezug auf die (hier relevante) Schrift wäre das Rechtschreibung, Grammatik, Bedeutung und Sinn. (Beispiel einer Normierung: Rechtschreibreform 2004/06).

Nun zur Sache!
Xin's >Kleine Denkaufgabe< soll zum Nachdenken anregen und möglichst viele (korrekte) Lösungen erbringen. Aber die Diskussion sollte auch nachvollziehbar bleiben - ich lege Wert darauf!
cloidnerux hat geschrieben:
Zusatz Wir unterscheiden Paare von Gruppen, Haufen oder sonstwas.
Jetzt sollte man sich noch fragen, ob es für die korrekte Beantwortung der Frage von nutzen war, da es doch einige richtige Antworten gab, ohne das viel nachgefragt wurde.
Zudem ist dies hier ein "Privates" Forum, jeder ist hier Freiweillig(außer XIN ;) ) und beantwortet die Frage auch freiwillig. Wenn etwas unklar ist, kann man eine Frage stellen, oder es lassen. Das ist keine Aufgabe aus dem Abitur und es hängt nicht die komplette spätere Berufslaufbahn an der korrekten Antwort.
Hier jetzt einen Aufstand zu machen, weil die Aufgabenstellung Inhalt nicht ganz Eindeutig war und die Schreibweise auch nicht ganz dem Normen entsprechen halte ich mehr für Profilierung der eigenen Person als für ein sinnvollen Kommentar.

MfG cloidnerux.
Du zitierst mich, also sieht das so aus:
melebele hat geschrieben:Zusatz Wir unterscheiden Paare von Gruppen, Haufen oder sonstwas.
Das erleichtert eine Verständigung - in seltenen Fällen gar wird sie so erst ermöglicht!
Zitat wurde berichtigt - Sätze sind sinnzusammenhängend!
Nur kann ich den konkreten Zusammenhang mit Deiner Einlassung nicht recht erkennen. Diese bezieht sich wohl eher auf die gesamte Argumentation pro Sprache.

> Jetzt sollte man sich noch fragen, ob es für die korrekte Beantwortung der Frage von nutzen war, da ...

Würde ich Dir kein Versehen unterstellen*, widerspräche ich Dir in zweierlei Hinsicht. Ob es für die korrekte Beantwortung von Nutzen war werden wir allenfalls wissen wenn die Aufgabe abgeschlossen und die Lösung/en bekanntgegeben worden ist/sind (was doch wohl von uns allen irgendwann erwartet wird – insbesondere falls es verschiedene Denkansätze gab). Und - etwas Nachfolgendes kann unmöglich Einfluss auf das Vorhergegangene (bereits abgegebene Lösungen) haben.
*Aber ich bin so frei, unterstelle es Dir, und widerspreche ebenfalls. Meiner Meinung nach ist es bzw. kann es von Nutzen sein - das wird die Zukunft zeigen. Und ob einige richtige Antworten schon gegeben wurden wissen die Sterne allein oder unser Administrator nur. So fand meine Lösung noch nicht die (wünschenswerte) Anerkennung – oder die zugesagte Erläuterung des falschen Denkansatzes steht noch aus.
Xin hat geschrieben:Wer die Lösung hat, kann sie mir ja mailen. Falls sie stimmt, setze nenne ich die Person hier. Falls nicht, nenne ich den Ansatz und warum es nicht funktioniert ^^
Es liegt nämlich durchaus in der Natur der Sache: fehlerhafter Gebrauch von Sprache kann zu Missverständnissen führen, so wie Korrektes richtig oder falsch und somit vermeintlich als falsch und Falsches richtig oder falsch und somit vermeintlich als korrekt verstanden werden kann.

> ... es doch einige richtige Antworten gab, ohne das viel nachgefragt wurde.

a) Weder in meiner Argumentation noch in obigem Zitat wurde etwas nachgefragt!
b) Das (uns soweit bekannte) Verhältnis Nachfragen zu Lösungen würde ich anders kommentieren!
c) Du bist nur in Kenntnis der eigenen Nachfragen, falls es solche gab.
Falls nicht viel nachgefragt worden ist ließe dies bei Abgabe von vielen richtigen Lösungen auf den hohen IQ der Mitglieder von proggen.org schließen. Bei Abgabe von (soweit) 3 (vermeintlich) richtigen Lösungen kann davon aber nicht die Rede sein, sondern eher vom Gegenteil bzw. von Desinteresse.

> Zudem ist dies hier ein "Privates" Forum, jeder ist hier Freiweillig(außer XIN ;) ) und beantwortet die Frage auch freiwillig.

Das trifft zu!

> Wenn etwas unklar ist, kann man eine Frage stellen, oder es lassen.

Selbstverständlich kann jeder etwas tun oder es lassen! Selbstbestimmenden Wesen steht dieses Recht zu.
Andererseits ist es nur bedingt richtig: Subjektiv meint man manchmal (manche auch des öfteren) etwas klar (und deutlich) verstanden zu haben – die Realität sieht anders aus!
[i]person inkognito[/i] und Xin hat geschrieben: ...das Einstellen dieser Anfrage ins Thema >Kleine Denkaufgabe< wäre wohl unpassend gewesen???
Nein, vielleicht hat jemand anderer die gleiche Frage?
Eine Nachfrage dient auch der (eigenen) Bestätigung sowie der Aufklärung Unwissender. In der Politik wird die Nachfrage sogar zu einem Instrument - and politic is everywhere!

> Das ist keine Aufgabe aus dem Abitur und es hängt nicht die komplette spätere Berufslaufbahn an der korrekten Antwort.

Das behauptet auch keiner - weder komplett noch teilweise: Für mich ist das Freude in einer (sprachlichen) Auseinandersetzung mit anderen (intelligenten) Personen, noch zumal mir manche von euch etwas voraus haben: die Kenntnis einer zusätzlichen Sprache.
Erklärung Ich bin hier (bei proggen.org) um eine neue Sprache zu erlernen.

> Hier jetzt einen Aufstand zu machen, weil die Aufgabenstellung Inhalt nicht ganz Eindeutig war und die Schreibweise auch nicht ganz dem Normen entsprechen halte ich mehr für Profilierung der eigenen Person als für ein sinnvollen Kommentar.

Meine (Lebens-) Erfahrung sagt mir: Personen, welche davon reden > Hier jetzt einen Aufstand zu machen, ... am ehesten auch bereit dazu sind. Hoffentlich trifft das (hier) nicht zu.
Du bist (offensichtlich) über meine Beweggründe im Unklaren (ich nenne das eine positive Unterstellung) oder solltest es zumindest sein, denn da einander unbekannt wäre die Unterstellung der Profilierungsabsicht eine Frechheit und ich würde Dich fragen, wer Dir solches erlaubt.
Zudem halte ich es für einen sinnvollen Kommentar (andere mögliche sehe ich in Bezug auf die Aufgabe in der konkreten Formulierung auch kaum) - allein in Deiner Einlassung erkenne ich schon die (positive - im Sinne von vorhandene) Wirkung.
Xin und Dirty Oerti sind schon dabei - das ist doch sehr erfreulich! Die anderen Mitglieder sind wohl (noch) auf Tauchstation?! stampuhh nicht mehr!
Frage Dirty Oerti und melebele hat geschrieben:> Woher das? Bzw mit welcher Begründung?

http://de.wikipedia.org/wiki/Soziale_Gruppe

Zusatz Wir unterscheiden Paare von Gruppen, Haufen oder sonstwas.
Das erleichtert eine Verständigung - in seltenen Fällen gar wird sie so erst ermöglicht!
> Das kann ich doch etwas untergraben :)
Zitat wurde berichtigt!
Wunschdenken und Realität sind (oftmals) zweierlei!

Form Du zitierst aus Wikipedia und dem Artikel Soziale Gruppe 3 Sätze - dann zeig es auch so!
Wikipedia hat geschrieben:Soziale Gruppe
... Nach der soziologischen Definition müssen die Gruppenmitglieder in einer unmittelbaren Beziehung zueinander stehen. Jedes Mitglied muss sich dabei der anderen Mitglieder bewusst sein. Zwischen den Mitgliedern muss eine Interaktion möglich sein.
Also ich nenne die Seite und im ersten Satz ist das Gegenargument zu finden!? Etwas naiv - oder kein gutes Omen!?
Zitiert von melebele als Teil der Antwort - Wikipedia hat geschrieben:Eine Soziale Beziehung haben zwei Individuen oder Gruppen dann, wenn ihr Denken, Handeln oder Fühlen gegenseitig aufeinander bezogen ist. http://de.wikipedia.org/wiki/Soziale_Beziehung
Eine (solche) soziale Beziehung (als Bedingung) liegt vor. Zum einen haben unsere Zwerge gedacht (zu einer Willensbildung ist Denken erforderlich), gehandelt (sie verlassen die Höhle und formieren sich) und gefühlt auch noch (denn sie haben (ausgedehnt) gekuschelt und so die Existenz der anderen Mützen erfühlt) - obwohl letzteres nicht notwendig wäre um der Definition zu genügen. Und alles fand gegenseitig aufeinander bezogen und unmittelbar statt.
Dirty Oerti hat geschrieben:Hm, gilt das hier in der Aufgabe? Ich denke nicht. Keiner der Zwerge sieht die anderen Zwerge als Mitglieder seiner Gruppe an, er ist sich ihrer also nicht bewusst. Warum das? Nunja, der Zwerg weiß ja nicht, zu welcher Gruppe er gehört.
Fühlen, Sehen und dann noch Handeln machen einander bewusst und ...
Falsche Schlussfolgerung Um sich einander bewusst zu sein ist weder die Anerkenntnis einer Gruppenzugehörigkeit noch das Wissen um eine solche erforderlich.
Davon abgesehen - jeder Zwerg sieht sich sehr wohl als Mitglied einer (auch seiner) Gruppe an - wie schon in der Argumentation pro Sprache angesprochen - innerhalb der Höhle als Mitglied der Gruppe von Mützenträgern, ausserhalb (vor der Formierung) zusätzlich als solcher suchend bzw. (nach Formierung) mit zusätzlicher Spezifizierung (Träger von Mützen gleicher Farbe).
Dirty Oerti hat geschrieben:Eine Interaktion zwischen den einzelnen Gruppenmitgliedern ist außerdem auch nicht möglich.
Sie wollen etwas, sehen sich und handeln (daraufhin bezogen) - ist das keine Interaktion?!
[u]Meinung[/u] Dirty Oerti hat geschrieben:Bei der hier vorliegenden Bezeichnung "Gruppe" handelt es sich also kaum um eine "soziale Gruppe", sondern eher um eine Art "Gruppe" aus der Gruppentheorie der Mathematik. Dort heißt es:
Wikipedia hat geschrieben:Entsprechend besteht eine Gruppe aus einer Menge von Dingen (Zahlen, Symbolen, Objekten) und einer Rechenvorschrift
Wir haben in diesem Beispiel also eine Menge von Zwergen, die eine gemeinsame "Rechenvorschrift" (auch als Verknüpfung zu bezeichnen) teilen, was hier ihre Aufteilung nach der Farbe ihrer Mützen anbelangt. Diese Rechenvorschrift ist mit dem mathematischen Vergleich in Beziehung zu setzen.
Zwei Möglichkeiten Du beabsichtigst die Diskussion ad absurdum zu führen und meinst ich würde Dir (auf's Glatteis) folgen - der Versuch ist legitim, aber erfolglos!
Wäre dies aber die Darlegung eines ernsten Gedankens, dann würde ich meinen: Idee total kaputt und verschroben!

Bezüglich der Mathematik sehe ich nur eine Beziehung und zwar dass die Aufgabe sicherlich auch mittels derselben zu lösen ist. Ich habe einen dahingehenden Versuch unternommen!

Jetzt warte ich noch auf den Schlaumeier der meint: alles ganz falsch - Zwerge können weder Denken, Handeln noch Fühlen, sondern nur schön (blöd) im Vorgarten rumstehen. Auch für den hätte ich noch ein Argument, mein letztes, und dann wäre die Diskussion (für mich) beendet.

Farbige Darstellung und lange, ausschweifende Formulierungen wurden mir indirekt auch schon vorgehalten. Wer dasselbe kürzer bringen kann, bitte melden - ich lasse mir das gerne zeigen!

Ich würde mich freuen so meine Einlassung und die Begründungen Akzeptanz fänden!
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Re: Kleine Denkaufgabe

Beitrag von Xin » Do Mär 25, 2010 9:18 pm

Wo ist fat-lobyte, wenn man ihn braucht...?
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Re: Kleine Denkaufgabe

Beitrag von Dirty Oerti » Do Mär 25, 2010 9:21 pm

Ich nehme gleich mal deinen letzten Satz:
melebele hat geschrieben:Ich würde mich freuen so meine Einlassung und die Begründungen Akzeptanz fänden!
Das ist das Problem. Du erwartest eine Annahme deiner Begründungen.
melebele hat geschrieben:Also ich nenne die Seite und im ersten Satz ist das Gegenargument zu finden!? Etwas naiv - oder kein gutes Omen!?
melebele hat geschrieben:Du zitierst aus Wikipedia und dem Artikel Soziale Gruppe 3 Sätze
Ja, es reicht mir ganze 3 Sätze zu zitieren, um deine Argumentation zu untergraben. Denn in diesen 3 Sätzen sind ausreichend Gegenbeweise vorhanden.
Wenn du nun von mir erwartest, dass ich deiner Argumentation folge, dann musst du darauf eingehen und diese Gegenbeweise widerlegen.
Dabei hilft es dir auch nicht, einzelne Aspekte aus dem Artikel "Soziale Gruppe" zu zitieren, die auf die hier vorliegende Diskussion passen.
Ein einziger Gegenbeweis reicht nun einmal, um einen Widerspruch aufzuzeigen.
Von daher ...
melebele hat geschrieben:Wunschdenken und Realität sind (oftmals) zweierlei!
... wirst du hier wohl dem Wunschdenken entsagen und der Realität ins Auge sehen müssen.
melebele hat geschrieben:Um sich einander bewusst zu sein ist weder die Anerkenntnis einer Gruppenzugehörigkeit noch das Wissen um eine solche erforderlich.
Davon abgesehen - jeder Zwerg sieht sich sehr wohl als Mitglied einer (auch seiner) Gruppe an - wie schon in der Argumentation pro Sprache angesprochen - innerhalb der Höhle als Mitglied der Gruppe von Mützenträgern, ausserhalb (vor der Formierung) zusätzlich als solcher suchend bzw. (nach Formierung) mit zusätzlicher Spezifizierung (Träger von Mützen gleicher Farbe).
Nein. Wenn man sich seiner Gruppenmitglieder bewusst ist, muss man sich zuerst dem diesem Begriff übergeordneten Objekt "Gruppe" bewusst werden. Natürlich erkennen die Zwerge die Gruppe "Zwerge" oder die Gruppe "Mützenträger". Beide haben aber jeweils nichts mit der Aufgabenstellung zu tun. Die einzig wichtigen Gruppen, die diese Aufgabenstellung kennt und zu kennen hat sind die Gruppen "rote-Mützenträger" und "grüne-Mützenträger". Ein Zwerg kann sich aber zu keiner Zeit seines Zustandes in der Aufgabe einer der beiden Gruppen zuordnen, er kennt ja die Farbe seiner Mütze nicht. Da er sich somit keiner "eigenen Gruppe" bewusst sein kann, kann er sich auch nicht seiner "eigenen" Gruppenmitgliedern bewusst werden.
melebele hat geschrieben:Sie wollen etwas, sehen sich und handeln (daraufhin bezogen) - ist das keine Interaktion?!
Nein, das ist definitiv keine Interaktion, das ist reine Aktion. Interaktion wäre es, wenn es bidirektional und nach festgelegten Regeln ablaufen würde. Das kennen unsere Zwerge aber nicht.

melebele hat geschrieben:Du beabsichtigst die Diskussion ad absurdum zu führen und meinst ich würde Dir (auf's Glatteis) folgen - der Versuch ist legitim, aber erfolglos!
Wäre dies aber die Darlegung eines ernsten Gedankens, dann würde ich meinen: Idee total kaputt und verschroben!
Um es also zusammenzufassen: Du hast Angst mir auf diese argumentative Ebene (die ich hier durchaus für angemessen halte, handelt es sich bei vorliegendem Problem doch um ein Problem der Algorithmik, welche aus der Mathematik stammt) zu folgen, da du dort keine Erfahrung hast?
Wenn die Idee der mathematischen Argumentation so "total kaputt und verschroben" ist, wie du behauptest, dann erwarte ich von dir auch, dass du das begründest.
melebele hat geschrieben:Ich bin hier (bei proggen.org) um eine neue Sprache zu erlernen.
An was hattest du denn dabei gedacht? Du könntest dich im Übrigen auch in Bereich der Uservorstellung vorstellen. :)

melebele hat geschrieben:Farbige Darstellung und lange, ausschweifende Formulierungen wurden mir indirekt auch schon vorgehalten. Wer dasselbe kürzer bringen kann, bitte melden - ich lasse mir das gerne zeigen!
Du schreibst nur etwas "um die Ecke" - eben nicht "linear" - was teilweise etwas problematisch ist, weil es dadurch schwer wird, deinen Gedankengängen zu folgen. (Nicht jeder kennt die Ecken, um die du denkst, denn keiner denkt genau so, wie du.)
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Re: Kleine Denkaufgabe

Beitrag von melebele » Fr Mär 26, 2010 6:00 pm

Danke für die Replik.
Im Moment bin ich etwas behindert - in technischer Hinsicht, da ich einen fremden Computer (Celeron D - anno 1850) benutze, was ich garnicht gerne mache. Deswegen bearbeite ich nun lediglich einige kleinere Punkte - die Hauptsache kommt später.
Dirty Oerti hat geschrieben:Ich nehme gleich mal deinen letzten Satz:
melebele hat geschrieben:Ich würde mich freuen so meine Einlassung und die Begründungen Akzeptanz fänden!

Das ist das Problem. Du erwartest eine Annahme deiner Begründungen.
Ich spreche von Freude, Du von Erwartung - so sollten wir das nicht machen!
Ich sehe kein Problem - für mich existiert auch kein solches, hier wenigstens (noch) nicht! Weder erwarte ich eine Annahme meiner Begründungen, noch erbitte ich eine solche. Erhofft? Ja. Ich hätte mich eben gefreut! Mit fast derselben Freude werde ich aber auf jede Erwiderung eingehen, widersprechen oder mein Einverständnis erklären.
Absurde, freche bzw. "unlesbare oder unverständliche" Erwiderungen bleiben dagegen unberücksichtigt!
Dirty Oerti hat geschrieben:
melebele hat geschrieben: Ich bin hier (bei proggen.org) um eine neue Sprache zu erlernen.

An was hattest du denn dabei gedacht? Du könntest dich im Übrigen auch in Bereich der Uservorstellung vorstellen. :)
Mit Programmiersprache C werde ich anfangen - als Basis sozusagen.
Vorstellung erfolgt umgehend!
Dirty Oerti hat geschrieben:
melebele hat geschrieben:Farbige Darstellung und lange, ausschweifende Formulierungen wurden mir indirekt auch schon vorgehalten. Wer dasselbe kürzer bringen kann, bitte melden - ich lasse mir das gerne zeigen!

Du schreibst nur etwas "um die Ecke" - eben nicht "linear" - was teilweise etwas problematisch ist, weil es dadurch schwer wird, deinen Gedankengängen zu folgen. (Nicht jeder kennt die Ecken, um die du denkst, denn keiner denkt genau so, wie du.)
Diese "etwas verschachtelte" Art des Schreibens ermöglicht mehr Information "rüberzubringen". Auch mache ich mir so ein paar "argumentative Hintertürchen" auf. Ob ich das hier hätte schreiben sollen!?
Klar und deutlich bzw. "linear" soll's sein - ich werde mich bemühen!

Problematik des richtigen Ausdrucks - Beispiel
> Du schreibst nur etwas "um die Ecke" ...
Falls ich etwas zweideutig hätte äussern oder so verstanden werden wollen wäre auch von mir die Konjunktion (Bindewort) >nur< verwandt worden.
War Dir die Zweideutigkeit bewusst?
Positiv! - War diese beabsichtigt?
Negativ! - Was ist gemeint?
Aber alle diese Fragen stellen sich (glücklicherweise) nicht, da durch den Halbsatz
> ... was teilweise etwas problematisch ist, ...
der Sinn des Bindewortes erkennbar wird!


Das ist keine Haarspalterei sondern ein schönes Beispiel für die Komplexität unserer Sprache. Da wird eine Programmiersprache wohl einfacher, zumindest klarer, sein!?
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Re: Kleine Denkaufgabe

Beitrag von Kaestchen » Mi Aug 03, 2011 8:27 pm

also mich würde bezüglich der zwerge nochmal interessieren, ob die sich denn theoretisch merken könnten was für eine mütze sie auf haben?
Um eine sinnvolle Frage stellen zu können, muss man die Ausmaße seines Unwissens kennen.

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