Voraussetzungen für ein Informatikstudium

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sashpta
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Re: Voraussetzungen für ein Informatikstudium

Beitrag von sashpta » So Aug 02, 2015 10:34 pm

Wollte das mit dem Taschenrechner grad mal probieren. Aber der macht doch automatisch Punkt vor Strich und der bevorzugt auch Klammern.
Sowol bei Java als auch bei Python.

Code: Alles auswählen

/**
  *
  * Beschreibung
  *
  * @version 1.0 vom 02.08.2015
  * @author 
  */

public class rechner {
  
  public static void main(String[] args) {
    int i = new java.util.Scanner(System.in).nextInt();
   
    int o = new java.util.Scanner(System.in).nextInt();

    int p = new java.util.Scanner(System.in).nextInt();

    System.out.println();
    System.out.print(p * (i + o )) ;
  } // end of main
  
} // end of class rechner
Ist nichts großes aber wenn mans startet sieht das so aus (Nummern 5, 6, 7):
5
6
7

77

das passt ja auch
7 * (5+6) = 7 * 11 = 77

mfro
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Re: Voraussetzungen für ein Informatikstudium

Beitrag von mfro » Mo Aug 03, 2015 9:52 am

sashpta hat geschrieben:Wollte das mit dem Taschenrechner grad mal probieren. Aber der macht doch automatisch Punkt vor Strich und der bevorzugt auch Klammern.
Sowol bei Java als auch bei Python.

Code: Alles auswählen

/**
  *
  * Beschreibung
  *
  * @version 1.0 vom 02.08.2015
  * @author 
  */

public class rechner {
    ...  
    System.out.print(p * (i + o )) ;
Deine Klasse kann nur den Term p * (i + o). Können soll sie aber alles, was ein Taschenrechner kann, also beliebige Terme abarbeiten (und dabei natürlich die Rechenregeln berücksichtigen).

Das ist ein klein wenig komplizierter als das, was Du da gebastelt hast.
It's as simple as that. And remember, Beethoven wrote his first symphony in C.

sashpta
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Re: Voraussetzungen für ein Informatikstudium

Beitrag von sashpta » Mo Aug 03, 2015 10:23 am

Mir ist klar, dass die jetzt nur das kann. Aber mir gings ja darum zu zeigen, dass Java die Rechenregeln automatisch berücksichtigt. Deswegen verstehe ich nicht warum es " anders " sein soll, wie der Taschenrechner den ich in der Schule programmiert hab.

MFG

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Re: Voraussetzungen für ein Informatikstudium

Beitrag von Xin » Mo Aug 03, 2015 11:10 am

sashpta hat geschrieben:Ich werd mich dem nächst mal mit dem Schrödinger auseinandersetzten, mal sehen wie ich damit klar komme. Wenns nicht so gut klappt kann ich ja immer noch nach ner Alternative gucken.
Guter Plan
sashpta hat geschrieben:Und woher nimmt man dann das Wissen über die Entwicklungsumgebung? Und woher weiß man welche man am besten benutzt, sagen wir mal für C++.
Gute Frage... kommt auch immer ein wenig darauf an, was man machen will. Auf Windows ist Visual Studio C++ recht gut, alternativen sind CodeBlocks, CodeLite oder einfach ein Texteditor mit Compileraufruf. Letzteres empfehle ich zu Beginn, weil Du nicht als erstes mit einem großen Programm erschlagen wirst und später so oder immer wieder in die Kommandozeile wechseln wirst.
In Verbindung mit CodeBlocks ist das ganze kostenlos erhältlich. Zur Einrichtung schau mal in unser Wiki.
sashpta hat geschrieben:
Xin hat geschrieben:Macht ja nix. Schon hast Du eine respektable Idee, was Du mal programmieren könntest. :)
Hahaha, ja... das wird ne Weile in Anspruch nehmen, bis ich das hinbekomme. :lol:
Denkst du, ich kann das auch erst mal mit Python machen? Denke mal das würd mir leichter fallen, da ich zur Zeit damit besser zurecht komme als mit Java.
Bei Python könnte mans ja so machen, dass man in PowerShell die Aufgabe eingibt, und das Programm dann selbst nachsieht was wann gerechnet wird und so. Danach kann ich mich ja immer noch an Java versuchen. ^^
Es als Python-Skript zu interpretieren ist nett, aber die Python-Entwickler das können bezweifle ich nicht...
Wenn Du lernen willst ein Problem zu lösen, solltest Du nicht etwas benutzen, was Du schon kennst und was Dein Problem löst... sonst löst Du ja nur das Problem und das ist beim Lernen schließlich nicht die Aufgabe... oder wie siehst Du das? ^^
Merke: Wer Ordnung hellt ist nicht zwangsläufig eine Leuchte.

Ich beantworte keine generellen Programmierfragen per PN oder Mail. Dafür ist das Forum da.

sashpta
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Re: Voraussetzungen für ein Informatikstudium

Beitrag von sashpta » Mo Aug 03, 2015 12:23 pm

Xin hat geschrieben:Wenn Du lernen willst ein Problem zu lösen, solltest Du nicht etwas benutzen, was Du schon kennst und was Dein Problem löst... sonst löst Du ja nur das Problem und das ist beim Lernen schließlich nicht die Aufgabe... oder wie siehst Du das? ^^
Ja gut das stimmt auch wieder.
Aber dann stehe ich trotzdem noch vor nem anderen Problem.
Wie meinst du das, dass das Programm auch Rechenzeichen und Klammern beachten soll? Schließlich macht es das ja automatisch. Das einzige was ich an dem Taschenrechner den wir in der Schule programmiert haben dann ändern müsste wär das er mehr als nur Zahl, Rechenzeichen, Zahl -> Ergebniss macht. Also das er erst das Ergebniss ausspuckt, wenn man auf = drückt. Weil so wie's beim "Schultaschenrechner" ist kann man ja keine längeren Aufgaben eingeben.
Oder sehe ich da was falsch?
Der Taschenrechner sieht jetzt so aus http://gyazo.com/afb1f8afff8d78d1041bfa99b1f57a90 . (Ist noch ne ältere Version von dem den ich in der Schule fertig gemacht hab :D)
Der funktioniert so, dass man ne Zahl, auch mehrstellig, eingeben kann, dann das Rechenzeichen und dann die nächste Zahl und dann = fürs Ergebnis oder das nächste Rechenzeichen wenn man weiter rechnen will. Aber so wie der halt ist kann der keine Rechenzeichen beachten, da er nur 2 Zahlen und 1 Rechenzeichen auf einmal machen kann. Damit der Rechenzeichen beachtet bräuchte man ja mind. 3 Zahlen und 2 Rechenzeichen.
Dann müsste ich das so programmieren, wie das auch bei nem "richtigen" Taschenrechner ist, also das man sagen wir mal max. 20 Zahlen und 19 Rechenzeichen eingeben kann und dann auf = drücken muss, es aber auch vorher machen kann. Oder hab ich da was falsch verstanden? ^^
Hoffe habs mehr oder weniger verständlich erklären können :lol:

MFG

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Re: Voraussetzungen für ein Informatikstudium

Beitrag von Xin » Mo Aug 03, 2015 12:33 pm

sashpta hat geschrieben:Aber dann stehe ich trotzdem noch vor nem anderen Problem.
Wie meinst du das, dass das Programm auch Rechenzeichen und Klammern beachten soll? Schließlich macht es das ja automatisch. Das einzige was ich an dem Taschenrechner den wir in der Schule programmiert haben dann ändern müsste wär das er mehr als nur Zahl, Rechenzeichen, Zahl -> Ergebniss macht. Also das er erst das Ergebniss ausspuckt, wenn man auf = drückt. Weil so wie's beim "Schultaschenrechner" ist kann man ja keine längeren Aufgaben eingeben.
Oder sehe ich da was falsch?
Vergiss den Schultaschenrechner, Prioriäten machen erst ab mehr als einem Operator Sinn, ergo musst Du auch mehr als einen Operator eingeben können. 1+2*3: Zwei Operatoren, wobei der zweite Operator vor dem ersten ausgeführt werden muss.

Das Programm muss also zum einen kapieren, dass es die Addition noch nicht ausrechnen darf und es die Addition auch nicht vergessen darf.
sashpta hat geschrieben:Der Taschenrechner sieht jetzt so aus http://gyazo.com/afb1f8afff8d78d1041bfa99b1f57a90 . (Ist noch ne ältere Version von dem den ich in der Schule fertig gemacht hab :D)
Der funktioniert so, dass man ne Zahl, auch mehrstellig, eingeben kann, dann das Rechenzeichen und dann die nächste Zahl und dann = fürs Ergebnis oder das nächste Rechenzeichen wenn man weiter rechnen will. Aber so wie der halt ist kann der keine Rechenzeichen beachten, da er nur 2 Zahlen und 1 Rechenzeichen auf einmal machen kann. Damit der Rechenzeichen beachtet bräuchte man ja mind. 3 Zahlen und 2 Rechenzeichen.
Üblicherweise ist die Mathematik da nicht beschränkt.
1+2*3^((4*5)-(6+7)).
sashpta hat geschrieben:Dann müsste ich das so programmieren, wie das auch bei nem "richtigen" Taschenrechner ist, also das man sagen wir mal max. 20 Zahlen und 19 Rechenzeichen eingeben kann und dann auf = drücken muss, es aber auch vorher machen kann. Oder hab ich da was falsch verstanden? ^^
Nö, wer richtig programmieren können möchte, der muss später auch "richtige" Probleme lösen können. So ist das nunmal.
Und ein Taschenrechner ist da eher noch ein Übungsproblem. Aber halt ein erwähnenswertes, weil das Problem in unterschiedlichen Varianten immer wieder auftaucht.
Merke: Wer Ordnung hellt ist nicht zwangsläufig eine Leuchte.

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Re: Voraussetzungen für ein Informatikstudium

Beitrag von sashpta » Mo Aug 03, 2015 9:46 pm

Oke, Danke.
Ich werd mich die Tage mal ransetzten und mal probieren ob ich das so hinbekomme.

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