Voraussetzungen für ein Informatikstudium

Fragen zum Studium, zu IT-Beruf
sashpta
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Voraussetzungen für ein Informatikstudium

Beitrag von sashpta » Fr Jul 31, 2015 9:00 pm

Hallo,

ich komme nach den Ferien in die 12. Klasse und da fängt man auch mal an sich Gedanken zu machen was man nach der Schule mal machen möchte. Ich würde gerne Informatik studieren, jedoch weiß ich nicht ob das so das richtige ist. Schließlich habe ich nicht so den riesen Plan was man da alles können muss, wie schwer da ist usw.. Nun wollte ich euch mal um Rat fragen :D

Was muss man denn dafür so können? Hab mal gehört, dass das erste Semester wie das Mathestudium wär, stimmt das und ist das dann so "Schulmathe" mit Geometrie, Stochastik etc. oder was muss man da so machen? Und wie kann man sich da evtl. drauf vorbereiten?

Allgemein gibt es da ja wohl, soweit ich weiß, verschiedene Studienfelder und so. Ich würde gerne was mit Programmieren machen, auch wenn ich mir da bestimmt noch ne riesen Menge Wissen aneignen müsste ^^
Wir haben letztes Jahr (in der 11) mit Java (Taschenrechner programmiert und mit JGameGrid ein Spiel programmiert) was gemacht, bringt mir das auch später was, falls ich in sone Richtung gehen würde?

Gibt es bei dem Studium nen Numerus Clausus?
Kann man das auch mit Fachabi machen oder braucht man ein Abi?


Und zu guter Letzt wie kann man sich denn auf das alles gut vorbereiten?


Schon mal danke im Vorraus. :)

MFG

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cloidnerux
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Re: Voraussetzungen für ein Informatikstudium

Beitrag von cloidnerux » Fr Jul 31, 2015 9:37 pm

Schließlich habe ich nicht so den riesen Plan was man da alles können muss, wie schwer da ist usw.
Studium hat immer einen sehren Anspruch an eigenständigen Lernen von Themen, die man vorher noch nicht kannte oder verstanden hat.
Hab mal gehört, dass das erste Semester wie das Mathestudium wär, stimmt das und ist das dann so "Schulmathe" mit Geometrie, Stochastik etc. oder was muss man da so machen?
Informatik ist angewandte Mathematik, also ist der Matheteil sehr groß.
"Schulmathe" ist im Vergleich zu allen Ingenieurswissenschaften ein Witz, legt aber die Grundlage. Du wirst dich hinsetzten müssen und vieles Lernen, da kommt man aber durch.
Allgemein gibt es da ja wohl, soweit ich weiß, verschiedene Studienfelder und so. Ich würde gerne was mit Programmieren machen, auch wenn ich mir da bestimmt noch ne riesen Menge Wissen aneignen müsste ^^
Soweit ich das mitbekommen habe(Studiere kein Informatik), gibt es kein Schwerpunkt "Programmieren", Programmieren ist aber Bestandteil aller Schwerpunkte.

Im Endeffekt muss man sich klar machen, dass Programmieren nur ein Werkzeug ist, Ideen, Konzepte und Algorithmen umzusetzen. Und eben diese sind es, die du im Studium lernen musst und wirst.
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Re: Voraussetzungen für ein Informatikstudium

Beitrag von sashpta » Fr Jul 31, 2015 10:04 pm

Oke danke,

also kann das deiner Meinung nach quasi jeder schaffen, wenn er/sie es schafft sich zu überwinden und genug zu lernen? :)

MFG

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Re: Voraussetzungen für ein Informatikstudium

Beitrag von cloidnerux » Sa Aug 01, 2015 12:07 am

also kann das deiner Meinung nach quasi jeder schaffen, wenn er/sie es schafft sich zu überwinden und genug zu lernen? :)
Nicht jeder, aber wer bei Mathe nicht gleich "Ohh Gott" denkt, der sollte es schaffen können.
Man muss sich halt klar machen, dass man statt vlt 30h Lernen in der Oberstufe auch mal 150h - 300h Investieren muss.

Das wichtigste ist, dass es dir Spaß macht und du es auch machen willst.
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Re: Voraussetzungen für ein Informatikstudium

Beitrag von Xin » Sa Aug 01, 2015 8:59 am

Moin Sashpta,
sashpta hat geschrieben:ich komme nach den Ferien in die 12. Klasse und da fängt man auch mal an sich Gedanken zu machen was man nach der Schule mal machen möchte. Ich würde gerne Informatik studieren, jedoch weiß ich nicht ob das so das richtige ist. Schließlich habe ich nicht so den riesen Plan was man da alles können muss, wie schwer da ist usw.. Nun wollte ich euch mal um Rat fragen :D
Im Idealfall machst Du mal ein Praktikum bevor Du Dich für ein Studium einschreibst. Das kann Deine Entscheidung bestätigen oder Du merkst, dass Dir das nicht gefällt.

Informatik ist ein recht offenes Studium. Es muss nicht auf Programmierer hinauslaufen, aber das eigentlich der übliche Weg.
Möchtest Du 8 Stunden am Tag am Computer sitzen? Es hat auch Vorteile: Indoorjob without heavy Lifting.
Das weiß man nach Jobs auf der Baustelle oder am Fließband eines Autoherstellers durchaus im Hochsommer und Winter zu schätzen.
Im Frühjahr und Herbst wäre ich auch gerne öfter mal draußen.

Wichtigstes Prüfungskrbtierium (!) in einem Studium ist nicht das Fach, sondern Deine Bereitschaft dafür zu studieren. Ich habe für eine Klausur mal 6 Wochen gelernt, sie nicht bestanden und dann im nächsten Semester 8 Wochen. Ich habe dann als einer von 7 bestanden, wobei 93 mitgeschrieben haben. Wir haben Kleinsignalverstärker ausgerechnet. Elektrotechnik. Weder hat es was mit meinem Beruf zu tun, noch konnte ich es jemals irgendwo anwenden, noch macht ein E-Techniker das so, wie wir das machen sollten. Der Prof kam 30 Minuten zu spät, um 15 Minuten zu früh zu gehen, es gab keine Bücher in der Bibliothek dazu und das Skript des Profs war didaktisch eher eine Behinderung als eine Hilfe.
Und trotzdem ist es möglich den Kurs zu bestehen. Das war die Prüfung.
sashpta hat geschrieben:Was muss man denn dafür so können? Hab mal gehört, dass das erste Semester wie das Mathestudium wär, stimmt das und ist das dann so "Schulmathe" mit Geometrie, Stochastik etc. oder was muss man da so machen? Und wie kann man sich da evtl. drauf vorbereiten?
Wenn Deine Schulmathematik passabel ist, hast Du eigentlich einen guten Start. Du solltest durchaus Spaß an Mathe mitbringen, denn das Studium ist zu Beginn sehr Mathemastig. Du musst zu Beginn nicht programmieren können, aber ich rate es Dir dringend an. Vorkenntnisse in C++ erleichtern das Studium deutlich, auch und besonders, weil Du vermutlich Java gezeigt bekommst.
Das gilt ebenso für Projektmanagement. Idealerweise hast Du da schonmal ein Projekt gesehen.
sashpta hat geschrieben:Allgemein gibt es da ja wohl, soweit ich weiß, verschiedene Studienfelder und so. Ich würde gerne was mit Programmieren machen, auch wenn ich mir da bestimmt noch ne riesen Menge Wissen aneignen müsste ^^
Ich programmiere seit bald 30 Jahren, ich kann auch nicht alles. Ich habe mich auf Compilerbau spezialisiert, was quasi die die Mutter der Datentransformation ist. Aber das lässt sich in vielen Bereichen anwenden.
sashpta hat geschrieben:Wir haben letztes Jahr (in der 11) mit Java (Taschenrechner programmiert und mit JGameGrid ein Spiel programmiert) was gemacht, bringt mir das auch später was, falls ich in sone Richtung gehen würde?
Kann der Taschenrechner die Aufgabe 1+2*3 rechnen? (mit genau der Eingabe) Dann wäre das durchaus schonmal interessant bzgl. Deiner Programmierkünste. Taschenrechner aber gibt's schon ;-)
sashpta hat geschrieben:Gibt es bei dem Studium nen Numerus Clausus?
Kann man das auch mit Fachabi machen oder braucht man ein Abi?
In der Regel gibt es keinen NC, Abitur brauchst du für die Uni, Fachabitur für die Fachhochschule.
Das Studium an der Uni ist theoretischer, das Studium an der FH praxisorientierter und verschulter. Ich für meinen Teil hätte heute lieber an der Uni studiert, das Studium an der FH kann im Ausland aber auch positiv auffallen, weil ich ja an einer "University of Applied Sciences" studiert habe, was ja recht elitär klingt und viel besser wie so eine popelige "University".
Allerdings habe ich noch auf Diplom studiert. Mein spanischer Vorgesetzter dachte erst, dass wäre mein Grundschulzeugnis, denn in Spanien bekommt nach der Grundschule sein Diplom. ;-)
sashpta hat geschrieben:Und zu guter Letzt wie kann man sich denn auf das alles gut vorbereiten?
Lern mit Geld umzugehen.

Das Studium ist ein neuer Lebensabschnitt. Du wirst vermutlich in eine andere Stadt ziehen, musst Miete, Nebenkosten und Strom bezahlen, Dich selbst versorgen und vieles mehr. Du wirst viel improvisieren müssen oder halt dafür bezahlen müssen, eine professionelle Improvisation zu kaufen.

Willst Du professionell werden, lern C++, nimm Java nebenher in der Schule mit, aber lern C++. Sorge dafür, dass du die Mathe drauf hast, Deutsch und Englisch schaden nicht. Lerne. In der Schule interessiert sich noch jemand für Deine Lernfortschritte, im Studium lernst Du oder nicht, das musst Du selbst auf die Reihe bekommen. Du musst einschätzen können, ob der Abend mit BWL oder Bier gestaltet werden kann. Die Entscheidung zu lernen, obwohl Wochenende oder Ferien sonst 'frei' bedeuteten kann den Unterschied zu erfolgreichem Abschluss oder Studienabbrecher machen.

Erfahrung ist unbezahlbar, aber eben nicht mal eben schnell nachzuholen.
Die Zeit, die Du heute in Deine Erfahrung steckst, bekommst du morgen als Gehalt ausbezahlt.
Merke: Wer Ordnung hellt ist nicht zwangsläufig eine Leuchte.

Ich beantworte keine generellen Programmierfragen per PN oder Mail. Dafür ist das Forum da.

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Re: Voraussetzungen für ein Informatikstudium

Beitrag von sashpta » Sa Aug 01, 2015 12:40 pm

Erst mal vielen Dank.
Xin hat geschrieben:Im Idealfall machst Du mal ein Praktikum bevor Du Dich für ein Studium einschreibst. Das kann Deine Entscheidung bestätigen oder Du merkst, dass Dir das nicht gefällt.
Wie lang soll das so ca. sein? Ich hab ja als Schüler "nur" die Ferien, wo ich sowas machen könnte, oder meinst du nach der Schule?
Xin hat geschrieben:Das weiß man nach Jobs auf der Baustelle oder am Fließband eines Autoherstellers durchaus im Hochsommer und Winter zu schätzen.
Aufm Bau war ich schon paar mal, als Ferien Job und als ich noch kleiner war. Ne, das ist nichts für mich. :lol:
Xin hat geschrieben:Vorkenntnisse in C++ erleichtern das Studium deutlich, auch und besonders, weil Du vermutlich Java gezeigt bekommst.
Kann man da direkt C++ machen oder muss man vorher erst C können bzw. schon mal gesehen / gemacht haben?
Xin hat geschrieben:Kann der Taschenrechner die Aufgabe 1+2*3 rechnen? (mit genau der Eingabe) Dann wäre das durchaus schonmal interessant bzgl. Deiner Programmierkünste. Taschenrechner aber gibt's schon ;-)
Naja, war halt son Feld wo die Zahlen waren, dann konnte man
5 + 5 drücken und das Ergebnis wurde angezeigt (ohne auf = zu drücken), dann konnte man auf *, /, +, -, x^2 (quadrat) und x^1/2 (Wurzel) drücken und dann hat der das jeweilige mit der Zahl, die vorher in der Rechenzeile stand, durchgeführt. Das konnte man so oft machen wie man wollte, bis man auf C (für Löschen) ist. Hoffe das ist verständlich, der Code ist leider nur auf dem Schul PC. :/



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Re: Voraussetzungen für ein Informatikstudium

Beitrag von Xin » Sa Aug 01, 2015 11:08 pm

sashpta hat geschrieben:
Xin hat geschrieben:Im Idealfall machst Du mal ein Praktikum bevor Du Dich für ein Studium einschreibst. Das kann Deine Entscheidung bestätigen oder Du merkst, dass Dir das nicht gefällt.
Wie lang soll das so ca. sein? Ich hab ja als Schüler "nur" die Ferien, wo ich sowas machen könnte, oder meinst du nach der Schule?
Für Dich sollte es so lange sein, dass Du das Gefühl bekommst, nicht mehr ausnahmsweise zum Unternehmen zu gehen und Du vor Ort etwas leisten musst. Wenn Du dann halbwegs freiwillig hingehst, ist alles gut. Wenn es bereust und eigentlich von Tag zu Tag es mehr hasst, solltest Du das wohl nicht als Beruf machen.

In der Informatik sind Praktika aber schwer zu bekommen, weil man entweder schon viel kann oder eben viel lernen muss, bevor man etwas sinnvolles machen kann. Ein Praktikum bringt einem Unternehmen also nichts, wenn der Praktikant in der Zeit nur Betreuung benötigt und dann sich dankend verabschiedet.
sashpta hat geschrieben:
Xin hat geschrieben:Das weiß man nach Jobs auf der Baustelle oder am Fließband eines Autoherstellers durchaus im Hochsommer und Winter zu schätzen.
Aufm Bau war ich schon paar mal, als Ferien Job und als ich noch kleiner war. Ne, das ist nichts für mich. :lol:
Das ist eine Erfahrung, die man durchaus mal machen sollte.
Bei mir waren das auch Ferienjobs, die ich aber viele Jahre immer wieder in so ziemlich allen Ferien gemacht habe.
sashpta hat geschrieben:
Xin hat geschrieben:Vorkenntnisse in C++ erleichtern das Studium deutlich, auch und besonders, weil Du vermutlich Java gezeigt bekommst.
Kann man da direkt C++ machen oder muss man vorher erst C können bzw. schon mal gesehen / gemacht haben?
Ich würde direkt C++ machen. Aber: Die Grundlagen sind sowieso identisch. Das C-Tutorial hier geht eigentlich auch nicht groß auf C ein und überhaupt nicht auf Besonderheiten von C im Vergleich zu C++. Es sind nur die Grundlagen, damit man direkt zu C++ weitergehen kann.
sashpta hat geschrieben:
Xin hat geschrieben:Kann der Taschenrechner die Aufgabe 1+2*3 rechnen? (mit genau der Eingabe) Dann wäre das durchaus schonmal interessant bzgl. Deiner Programmierkünste. Taschenrechner aber gibt's schon ;-)
Naja, war halt son Feld wo die Zahlen waren, dann konnte man
5 + 5 drücken und das Ergebnis wurde angezeigt (ohne auf = zu drücken), dann konnte man auf *, /, +, -, x^2 (quadrat) und x^1/2 (Wurzel) drücken und dann hat der das jeweilige mit der Zahl, die vorher in der Rechenzeile stand, durchgeführt. Das konnte man so oft machen wie man wollte, bis man auf C (für Löschen) ist. Hoffe das ist verständlich, der Code ist leider nur auf dem Schul PC. :/
Interessant ist nur, ob der Taschenrechner Prioritäten versteht: Bei 1+2*3 muss er erst 2*3 rechnen, bevor er addiert. Ohne Prioritäten ist das eine nette kleine Übung, mit Prioritäten - zum Beispiel Klammern - ist das schon eine für einen Anfänger ernstzunehmende Aufgabe.
Merke: Wer Ordnung hellt ist nicht zwangsläufig eine Leuchte.

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Re: Voraussetzungen für ein Informatikstudium

Beitrag von sashpta » Sa Aug 01, 2015 11:53 pm

Xin hat geschrieben:In der Informatik sind Praktika aber schwer zu bekommen, weil man entweder schon viel kann oder eben viel lernen muss, bevor man etwas sinnvolles machen kann. Ein Praktikum bringt einem Unternehmen also nichts, wenn der Praktikant in der Zeit nur Betreuung benötigt und dann sich dankend verabschiedet.
Ja, die Erfahrung hab ich auch schon gemacht. War mal bei nem 2 wöchigen Schülerpraktikum wo die Firma irgend ein Logistik Zeugs für wen gemacht hat. Das Praktikum verlief dann so, dass ich fast den ganze Tag nur gelangweilt rumsaß weil ich nichts machen kann.
Leider gibt's (soweit ich weiß) bei mir in der Umgebung jetzt nicht so die Firmen, die Praktika anbieten. Und vorallem auch für Leute, die noch keine Ahnung von dem ganzen Zeugs haben :/
Würd es sich lohnen in ner Uni ein Praktikum zu machen? Wird doch bestimmt auch angeboten oder? Aber da wär wieder die Frage in wie fern sich das jetzt lohnen würde, da ich keine Ahnung habe und wahrscheinlich nichts verstehen würde :D
Xin hat geschrieben:Ich würde direkt C++ machen. Aber: Die Grundlagen sind sowieso identisch. Das C-Tutorial hier geht eigentlich auch nicht groß auf C ein und überhaupt nicht auf Besonderheiten von C im Vergleich zu C++. Es sind nur die Grundlagen, damit man direkt zu C++ weitergehen kann.
Hab das Buch hier mal geschenkt bekommen. (http://www.amazon.de/Schr%C3%B6dinger-p ... ds=c%2B%2B) Ist das dafür in Ordnung oder sollte ich mir lieber was anderes suchen?
Xin hat geschrieben:Interessant ist nur, ob der Taschenrechner Prioritäten versteht: Bei 1+2*3 muss er erst 2*3 rechnen, bevor er addiert. Ohne Prioritäten ist das eine nette kleine Übung, mit Prioritäten - zum Beispiel Klammern - ist das schon eine für einen Anfänger ernstzunehmende Aufgabe.
Ne, das kann der leider nicht. Der hat das was man eingegeben hat immer direkt ausgerechnet, sprich der hatte keine Zeichenketten oder so. War immer nur Zahl, Rechenzeichen, Zahl, Ergebnis.

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Re: Voraussetzungen für ein Informatikstudium

Beitrag von Xin » So Aug 02, 2015 9:18 am

sashpta hat geschrieben:
Xin hat geschrieben:In der Informatik sind Praktika aber schwer zu bekommen, weil man entweder schon viel kann oder eben viel lernen muss, bevor man etwas sinnvolles machen kann. Ein Praktikum bringt einem Unternehmen also nichts, wenn der Praktikant in der Zeit nur Betreuung benötigt und dann sich dankend verabschiedet.
Ja, die Erfahrung hab ich auch schon gemacht. War mal bei nem 2 wöchigen Schülerpraktikum wo die Firma irgend ein Logistik Zeugs für wen gemacht hat. Das Praktikum verlief dann so, dass ich fast den ganze Tag nur gelangweilt rumsaß weil ich nichts machen kann.
Leider gibt's (soweit ich weiß) bei mir in der Umgebung jetzt nicht so die Firmen, die Praktika anbieten. Und vorallem auch für Leute, die noch keine Ahnung von dem ganzen Zeugs haben :/
Praktika waren für weniger qualifizierte Berufe gedacht. Verkäufer, Maler, Lagerist. Hier kann man auch ohne große Qualifikation mithelfen und nützlich sein. Entsprechend sind Praktikanten dort noch gerne gesehen, ähnlich wie man kaum eine Chance hat einen Ferienjob in einem qualifizierten Job zu erhalten. Wer will auch in einem Flugzeug sitzen, das von einem 10.-klässler geflogen wird, der gerade im Ferienjob ist? ^^
sashpta hat geschrieben:Würd es sich lohnen in ner Uni ein Praktikum zu machen? Wird doch bestimmt auch angeboten oder? Aber da wär wieder die Frage in wie fern sich das jetzt lohnen würde, da ich keine Ahnung habe und wahrscheinlich nichts verstehen würde :D
Ich weiß nicht, ob Unis Praktika vergeben. Hier wäre aber klar zu sagen, dass es der akademische Betrieb nicht viel mit der Wirtschaft zu tun hat, gerade in der Informatik.
sashpta hat geschrieben:
Xin hat geschrieben:Ich würde direkt C++ machen. Aber: Die Grundlagen sind sowieso identisch. Das C-Tutorial hier geht eigentlich auch nicht groß auf C ein und überhaupt nicht auf Besonderheiten von C im Vergleich zu C++. Es sind nur die Grundlagen, damit man direkt zu C++ weitergehen kann.
Hab das Buch hier mal geschenkt bekommen. (http://www.amazon.de/Schr%C3%B6dinger-p ... ds=c%2B%2B) Ist das dafür in Ordnung oder sollte ich mir lieber was anderes suchen?
Das kommt drauf an, ob Dir der Stil gefällt. Schrödinger ist ein wirklich schönes Einsteigerbuch für - sagen wir mal jung gebliebene. Es ist gut, um die ersten Schritte zu machen, es ist verspielt, nicht so trocken, wie die meisten anderen Bücher. Dafür ist es sehr dick für den Inhalt. Ich nehme gerne rororo-Bücher, weil sie sehr dünn sind. Halt weniger Comics, kurz und bündig.
Kein Buch ist vollständig. Egal ob Schrödinger oder rororo, danach geht es weiter.

Ein großes Hindernis beim Entwickeln ist häufig die Entwicklungsumgebung. Die meisten Bücher gehen darauf kaum ein oder geben vor, worauf man eben zu programmieren hat.
sashpta hat geschrieben:
Xin hat geschrieben:Interessant ist nur, ob der Taschenrechner Prioritäten versteht: Bei 1+2*3 muss er erst 2*3 rechnen, bevor er addiert. Ohne Prioritäten ist das eine nette kleine Übung, mit Prioritäten - zum Beispiel Klammern - ist das schon eine für einen Anfänger ernstzunehmende Aufgabe.
Ne, das kann der leider nicht. Der hat das was man eingegeben hat immer direkt ausgerechnet, sprich der hatte keine Zeichenketten oder so. War immer nur Zahl, Rechenzeichen, Zahl, Ergebnis.
Macht ja nix. Schon hast Du eine respektable Idee, was Du mal programmieren könntest. :)
Merke: Wer Ordnung hellt ist nicht zwangsläufig eine Leuchte.

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Re: Voraussetzungen für ein Informatikstudium

Beitrag von sashpta » So Aug 02, 2015 12:34 pm

Xin hat geschrieben:Das kommt drauf an, ob Dir der Stil gefällt. Schrödinger ist ein wirklich schönes Einsteigerbuch für - sagen wir mal jung gebliebene. Es ist gut, um die ersten Schritte zu machen, es ist verspielt, nicht so trocken, wie die meisten anderen Bücher. Dafür ist es sehr dick für den Inhalt. Ich nehme gerne rororo-Bücher, weil sie sehr dünn sind. Halt weniger Comics, kurz und bündig.
Kein Buch ist vollständig. Egal ob Schrödinger oder rororo, danach geht es weiter.

Ein großes Hindernis beim Entwickeln ist häufig die Entwicklungsumgebung. Die meisten Bücher gehen darauf kaum ein oder geben vor, worauf man eben zu programmieren hat.
Ich werd mich dem nächst mal mit dem Schrödinger auseinandersetzten, mal sehen wie ich damit klar komme. Wenns nicht so gut klappt kann ich ja immer noch nach ner Alternative gucken.
Und woher nimmt man dann das Wissen über die Entwicklungsumgebung? Und woher weiß man welche man am besten benutzt, sagen wir mal für C++.
Xin hat geschrieben:Ich weiß nicht, ob Unis Praktika vergeben. Hier wäre aber klar zu sagen, dass es der akademische Betrieb nicht viel mit der Wirtschaft zu tun hat, gerade in der Informatik.
Hmm, dann fällt das wohl eher weg, falls sowas überhaupt angeboten wird. Kann mich ja mal bisschen umhören, vielleicht gibt's ja was in der "näheren" Umgebung, was ich mir, wenn ich in den Ferien, oder nach der Schule, mal die Zeit habe ansehen kann. Hab da ja noch bisschen Zeit. :D
Xin hat geschrieben:Macht ja nix. Schon hast Du eine respektable Idee, was Du mal programmieren könntest. :)
Hahaha, ja... das wird ne Weile in Anspruch nehmen, bis ich das hinbekomme. :lol:
Denkst du, ich kann das auch erst mal mit Python machen? Denke mal das würd mir leichter fallen, da ich zur Zeit damit besser zurecht komme als mit Java.
Bei Python könnte mans ja so machen, dass man in PowerShell die Aufgabe eingibt, und das Programm dann selbst nachsieht was wann gerechnet wird und so. Danach kann ich mich ja immer noch an Java versuchen. ^^

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