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FritziFoppel
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Beitrag von FritziFoppel » Mi Mär 20, 2013 6:55 pm

Ich wollte mich mal bei den Studierenden, bzw. Berufstätigen mal umhören wie ihr euer Studium macht, bzw. gemacht habt (oder auf anderen Wegen).
Ich hab vor später mit ziemlicher Sicherheit vor Softwareentwicklung zu studieren, bin mir dabei aber nicht so sicher, ob ich auf die Uni, oder auf eine duale Hochschule soll. Ich tendiere eher zur Uni, weil man nach der Ausbildung wahrscheinlich ein breiteres Angebot an Jobs hat. Andererseits erleichtert ein duales Studium die Miete und man wird evtl. von einem Betrieb direkt übernommen.

Hab ich mir einfach mal überlegt, nachdem ich ein Bewerbungsgespräch fürn Praktikum hatte. Bin noch nicht so richtig entschlossen. :|

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Xin
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Re: Studium

Beitrag von Xin » Mi Mär 20, 2013 9:26 pm

FritziFoppel hat geschrieben:Ich wollte mich mal bei den Studierenden, bzw. Berufstätigen mal umhören wie ihr euer Studium macht, bzw. gemacht habt (oder auf anderen Wegen).
Fachhochschulstudium in meinem Fall.
FritziFoppel hat geschrieben:Ich hab vor später mit ziemlicher Sicherheit vor Softwareentwicklung zu studieren, bin mir dabei aber nicht so sicher, ob ich auf die Uni, oder auf eine duale Hochschule soll. Ich tendiere eher zur Uni, weil man nach der Ausbildung wahrscheinlich ein breiteres Angebot an Jobs hat. Andererseits erleichtert ein duales Studium die Miete und man wird evtl. von einem Betrieb direkt übernommen.
Ich würde das davon abhängig machen, wie gut Du bereits programmieren kannst. Die Uni ist deutlich theoretischer, mir persönlich fällt es einfacher, theoretische Dinge zu begreifen, wenn ich praktisches Wissen strukturiere.

Anderen fällt es leichter, Dinge theoretisch anzupacken und dann praktisch umzusetzen.

Was die Jobs angeht, so ist die Pappe interessant, denn sie sagt aus, dass Du ein aufwendiges Projekt (das Studium) organisiert und erfolgreich durchgezogen hast. Mit dieser Eintrittskarte kommst Du für viele, auch besser bezahlte Jobs in die engere Auswahl. Ab da zählt, was Du neben dem Studium so zu bieten hast.
Und eben das, was Du neben dem Studium an Erfahrungen anzubieten hast, ist auch das, was Dich interessant macht. Hast Du Auslandserfahrungen? Private Projekte erfolgreich umgesetzt?

Verstehe "besser bezahlt" bitte als besser als das durchschnittliche Einkommen, nicht als finanzieller Reichtum. Da bestehen manchmal Missverständnisse. ;-)
FritziFoppel hat geschrieben:Hab ich mir einfach mal überlegt, nachdem ich ein Bewerbungsgespräch fürn Praktikum hatte. Bin noch nicht so richtig entschlossen. :|
Wie stellst Du Dir Deinen Job und ein Studium denn vor?
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Ich beantworte keine generellen Programmierfragen per PN oder Mail. Dafür ist das Forum da.

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Re: Studium

Beitrag von GilbertDur » Do Mär 21, 2013 1:45 pm

FritziFoppel hat geschrieben:Ich hab vor später mit ziemlicher Sicherheit vor Softwareentwicklung zu studieren,

Hmm, aber wieso "nur" Softwareentwicklung studieren. Man studiert ja eigentlich, um den Horizont auch in anderen Dingen zu erweitern. Softwareentwicklung kannst du auch mit einer normalen Ausbildung prima lernen, wenn du eine ordentliche Firma findest. Dazu braucht es kein Studium(obwohl du als Entwickler mit Studienabschluss vermutlich mehr Geld bekommst :D ) BA ist da natürlich auch eine gute Variante, allerdings recht stressig, da vom Umfang her mit dem Fachhochschulstudium vergleichbar, aber mit weniger Zeit. Da muss schon diszipliniert sein.
FritziFoppel hat geschrieben: bin mir dabei aber nicht so sicher, ob ich auf die Uni, oder auf eine duale Hochschule soll. Ich tendiere eher zur Uni, weil man nach der Ausbildung wahrscheinlich ein breiteres Angebot an Jobs hat.
Sieh es mal so: An der Uni wirst du eigentlich für eine Karriere in Wissenschaft und Forschung vorbereitet. Es gibt recht viel theoretischen Stoff. Geht man also Informatik studieren, geht es an der Uni nicht darum programmieren zu lernen (obwohl das vorteilhaft wäre), sondern man hat erst mal eine schöne Portion Mathe, Logik, theoretische Informatik, Rechnerarchitektur, Compilertechniken und solche Späße. Das kann an der Uni ziemlich trocken und langatmig sein (kommt auch auf den Prof. an). Willst du ein bisschen praktischer studieren, geh an eine Fachhochschule. Da bin ich gerade im letzten Semester. Theorie hat man trotzdem, aber eben nicht so viel. Es hat natürlich auch ein paar Nachteile (z.B. wenn man promovieren möchte). Auch üben oftmals Unternehmen starken Einfluss auf den Stoff aus, der vermittelt wird, ich musste beispielsweise mit Sharepoint und SAP arbeiten. Das war kein Spaß :D.

Und das Jobangebot wird egal ob man an der Uni oder an einer BA oder Fachhochschule war, wohl recht ähnlich sein. Man sollte sich während des Studiums schon ein wenig klar werden, was man später mal machen möchte und muss dann eben auch etwas Eigeninitiative zeigen und sich das, was die Hochschule nicht lehrt, selbst aneignen. Hochschulen zeigen immer nur die Grundlagen, man bekommt einen Überblick über viele verschiedene Themen. Was man davon beruflich machen will, muss man aber selbst entscheiden :)

Und ein paar Jahre nach dem Abschluss schaut sowieso niemand mehr primär darauf, ob du nun an der Uni oder Fachhochschule warst. Dann zählt vor allem Erfahrung

FritziFoppel
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Re: Studium

Beitrag von FritziFoppel » Do Mär 21, 2013 4:37 pm

Wie stellst Du Dir Deinen Job und ein Studium denn vor?
Als der Hochschultag in BW war bin ich mit meinen Kumpels nach Stuttgart-Vahingen gefahren und haben uns da mal umgeschaut. Dabei haben wir uns auch in eine Vorlesung über Softwareentwicklung angehört. Der Dozent meinte dann, dass sich verschiedene Arbeitsgruppen gebildet hatten (3. oder 4. Semester, nicht mehr ganz sicher) um ein Programm zu schreiben. Das Programm bezog sich, soweit ich mich noch erinnern kann, auf die Berechnung des Abstandes von Müll, der von einem Satelliten abgeworfen wird.

Natürlich ist mir klar, dass die Uni ziemlich theorethisch ist, aber die Vorstellung an solchen Projekten beteiligt zu sein ist schon klasse. :-)
Mit dieser Eintrittskarte kommst Du für viele, auch besser bezahlte Jobs in die engere Auswahl.
In erster Linie versucht sicherlich jeder, durch nen Job unabhängig zu sein und auf eigenen Füßen zu stehen, so auch bei mir. Aber eine Ecke weiter gedacht: Man muss den Job ja auch ein "paar" Jährchen machen und da sollte der in gewisser Weise auch Spaß machen. Perfekt ist natürlich die Verknüpfung von Hobby und Job und da mir das Programmieren im Moment ziemlich Spaß macht, kann ich mich mit dem Gedanken zu studieren anfreunden, auch wenn ich vielleicht nicht gerade der Typ bin der promoviert.

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