Autorenschaft

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Xin
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Autorenschaft

Beitrag von Xin » Mi Jun 29, 2011 12:02 pm

Mit den neuen CMS möchte ich eine stärkere Bewertung der Autorenschaft einführen.
Zum einen, damit ein Artikel nicht mehr nur anonym im Netz steht, sondern man direkt einen Ansprechpartner hat, zum anderen, weil es dem Autor natürlich auch nutzt, wenn er seine Arbeit auch offen belegt sieht.

Google scheint da ebenfalls auf den Trichter gekommen zu sein und möchte nun die Autorenschaft stärker berücksichtigen:

http://www.golem.de/1106/84557.html

Grundsätzlich habe ich ein erstes Konzept, aber vielleicht habt ihr noch Ideen, wie ihr die Autorenschaft eines Textes festlegen wollt - Ändern darf schließlich jeder.
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Bebu
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Re: Autorenschaft

Beitrag von Bebu » Mi Jun 29, 2011 8:17 pm

Vielleicht, indem man den Erstautor als Autor festlegt, aber auch eine Historie aller erfolgten Bearbeitungen einsehen kann.
Wer immer nach dem Unerreichbaren jagt, der wird irgendwann auf die Schnauze fallen!

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Xin
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Re: Autorenschaft

Beitrag von Xin » Mi Jun 29, 2011 8:44 pm

Bebu hat geschrieben:Vielleicht, indem man den Erstautor als Autor festlegt, aber auch eine Historie aller erfolgten Bearbeitungen einsehen kann.
Das Problem ist hier, dass jeder, der damit die Überschrift über eine Seite gemacht hat, schon der Hauptautor ist.
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Re: Autorenschaft

Beitrag von cloidnerux » Mi Jun 29, 2011 8:50 pm

So wie ich das sehe, gibt es folgende fälle:
Einer schreibt den Artikel und korrigiert ihn selber, dieser Fall ist einfach.
Einer schreibt den Artikel, andere Korrigieren ihn(Rechtsschreibfehler, Zeichensetzung, Grammatik)
Mehrere schreiben den Artikel.

Nur die letzten beiden Fälle sind problematisch, da wir die Mitarbeit irgendwie bewerten müssen.
Wenn jemand aus einem "nciht" ein "nicht" macht, wird er ein Autor?
Wenn aber jemand einen 10 Seiten Artikel Korrektur, Fehler verbessert ließt und Konstruktive Kritik gibt, ist es dann kein Autor?

Wenn mehrere den Artikel schreiben: Wird man zum Autor, wenn man 1 Satz beiträgt und umgekehrt, ist man auch "nur" ein Autor auch wenn man 99% geschrieben hat?

Auch problematisch in diesem Zusammenhang ist es doch, wenn jemand einen Artikel schreibt, z.B ein Schüler, um das bei Bewerbungen oder schulischen Angelegenheiten zur geltung zu Bringen, und dann ein ganzer haufen Autoren gennant werden, die alle nur ein paar Rechtsschreibfehler verändert haben?
Redundanz macht wiederholen unnötig.
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Re: Autorenschaft

Beitrag von fat-lobyte » Mi Jun 29, 2011 10:20 pm

Ich glaube hier darf man ruhig quantitativ arbeiten, und Merkmale wie neu hinzugefügte Zeilen oder Änderungen von Zeilen (oder Zeichen?) berücksichtigen.

Hat einer den Löwenanteil eines Artikels geschrieben, und ist er zu einem Zeitpunkt bis sagen wir mal 75 % Geschrieben, wird nur der ersteintragende als Autor genannt.
Trägt ein zweiter Autor viel bei, oder ändert er viel Zeilen, wird dieser als zweitautor genannt, und so weiter.
Wenn allerdings viele Autoren kleine dinge geändert haben könnte man die (Hauptautor: 51 %, Andere: jeweils 5-10%) könnte man "geschrieben von <Hauptautor> und anderen" schreiben.
Ist die Durchmischung tatsächlich hoch, und haben die Autoren nach längerer Zeit nur jeweils 15 % oder so Anteil am Artikel, könnte man ihn als "Geschrieben von der Community" betrachten, und wens interessiert dem soll eine Liste der Autorenschaft (mit dem Erst- (problem d. leeren artikels) oder Haupt- Autors ganz oben) angeboten werden.

Den Fall der Korrekturen könnte man gesondert betrachten: Werden in einer Zeile nur einer oder einzelne Buchstaben geändert, wird dies als Korrektur betrachtet, die ursprüngliche Formulierung ist und bleibt die des Vorautors.
Zusätzlich könnte ich mir eine Checkbox vorstellen mit der die Korrigierenden angeben können "Dies ist eine kleine Korrektur", das sollte ein hinweis dazu sein, dass hier nur eine kleine Verbesserung vorliegt.

Wenn ein Artikel verschoben wird sollte er nicht als "gelöscht und neu angelegt" betrachtet werden, wie jetzt im mediawiki. Da ist mir die Autorenschaft von ein paar Artikeln durch nett gemeinte "ich verschiebs mal schnell..." abhanden gekommen.
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Re: Autorenschaft

Beitrag von fat-lobyte » Mi Jun 29, 2011 10:24 pm

cloidnerux hat geschrieben:Nur die letzten beiden Fälle sind problematisch, da wir die Mitarbeit irgendwie bewerten müssen.
Eigentlich nicht unbedingt... Wir sind weder ein Unternehmen, noch eine Schulklasse. Wir sind eine Community, von der man einen gewissen "Altruismus" erwarten darf.
cloidnerux hat geschrieben:Wenn jemand aus einem "nciht" ein "nicht" macht, wird er ein Autor?
Nein, er ist korrektor.
cloidnerux hat geschrieben:Wenn aber jemand einen 10 Seiten Artikel Korrektur, Fehler verbessert ließt und Konstruktive Kritik gibt, ist es dann kein Autor?
Nein, ist er auch nicht, er hat ja nichts geschrieben. Er kann allerdings im Einverständnis mit dem tatsächlichen Autor aufgeführt werden.
cloidnerux hat geschrieben:Wenn mehrere den Artikel schreiben: Wird man zum Autor, wenn man 1 Satz beiträgt und umgekehrt, ist man auch "nur" ein Autor auch wenn man 99% geschrieben hat?

Auch problematisch in diesem Zusammenhang ist es doch, wenn jemand einen Artikel schreibt, z.B ein Schüler, um das bei Bewerbungen oder schulischen Angelegenheiten zur geltung zu Bringen, und dann ein ganzer haufen Autoren gennant werden, die alle nur ein paar Rechtsschreibfehler verändert haben?
Siehe mein Vorschlag mit den Anteil-richtwerten oben.
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Re: Autorenschaft

Beitrag von Xin » Do Jun 30, 2011 8:57 am

fat-lobyte hat geschrieben:
cloidnerux hat geschrieben:Nur die letzten beiden Fälle sind problematisch, da wir die Mitarbeit irgendwie bewerten müssen.
Eigentlich nicht unbedingt... Wir sind weder ein Unternehmen, noch eine Schulklasse. Wir sind eine Community, von der man einen gewissen "Altruismus" erwarten darf.
Wir haben den unglaublichen Vorteil, dass die meisten sich hier persönlich oder fast schon wie persönlich kennen, weil man sich seit 5 Jahren hier bzw. früher in tut.at-Forum rumtreibt.

Wir sind drei Jahre im Internet aktiv und aufwändige Tutorials wie das Qt von dani93 verdienen auch eine klar gekennzeichnete Autorenschaft, die den Hauptautor von einem Lektor differenziert, wobei ein Lektor ebenfalls eine wichtige und bemerkenswerte Tätigkeit macht, die nicht einfach unter den Tisch fallen sollte.
Und ich möchte Autoren die Möglichkeit geben, dass sie ihre Leistung in eine Bewerbung eintragen können und der zukünftige Chef im Tutorial nachprüfen kann, dass sein zukünftiger Mitarbeiter schon etwas geleistet hat.

Es besteht aber das ernstzunehmende Risiko, dass irgendwann andere Medien auf proggen.org aufmerksam werden und wir damit zu einer größeren Community werden mit uns fremden Usern werden, die sich vielleicht irgendwann um die Autorenschaft streiten, wobei ich dann als Schlichtungsstelle dienen muss. Aktuell ist ein Tutorial, das in einen anderen Namensraum umgezogen wurde nicht mehr in seinen Ursprüngen verfolgbar.
Das Problem muss gelöst sein, bevor es auftritt.
fat-lobyte hat geschrieben:
cloidnerux hat geschrieben:Wenn aber jemand einen 10 Seiten Artikel Korrektur, Fehler verbessert ließt und Konstruktive Kritik gibt, ist es dann kein Autor?
Nein, ist er auch nicht, er hat ja nichts geschrieben. Er kann allerdings im Einverständnis mit dem tatsächlichen Autor aufgeführt werden.
Die Einverständnisregel ist mir neu. Schon hat sich der Thread gelohnt :-)
Find ich gut. So kommen auch Leute rein, die vielleicht nicht selbst geschrieben haben, aber den Schreiber beraten haben.
cloidnerux hat geschrieben:Wenn mehrere den Artikel schreiben: Wird man zum Autor, wenn man 1 Satz beiträgt und umgekehrt, ist man auch "nur" ein Autor auch wenn man 99% geschrieben hat?
Mein Ansatz ist hier zu verfolgen, wer wieviel Text produziert hat. Grundsätzlich reicht ein Satz, um Autor zu werden. Deswegen muss man halt aufpassen, dass jemand, der 10 Absätze schreibt anders behandelt wird, als jemand, der nur einen Satz hinzufügt oder austauscht.
cloidnerux hat geschrieben:Auch problematisch in diesem Zusammenhang ist es doch, wenn jemand einen Artikel schreibt, z.B ein Schüler, um das bei Bewerbungen oder schulischen Angelegenheiten zur geltung zu Bringen, und dann ein ganzer haufen Autoren gennant werden, die alle nur ein paar Rechtsschreibfehler verändert haben?
Wir brauchen also ein Diff, dass nicht nur Zeilenweise vorgeht, sondern in den Zeilen auch Kleinstkorrekturen, wie "nciht" zu "nicht" erkennen kann und dann pro Zeile sagen kann "Autor" (2% Änderung) oder "Lektor" (2 Fehler). Lektoren sind automatisch Lektoren, Autor wird man erst, wenn man eine Text bemerkenswert (10% und/oder mehr als 10 Sätze eingefügt?) verändert hat. Damit hat eine Seite mit Überschrift und drei Sätzen einen Ersteller, aber keinen Autor.

Dann packen wir einen Button hin ("Autor werden"), für alle, die irgendwas in dem Dokument gemacht haben (erstellt, geändert), dort kann derjenige seinen Wunsch begründen, z.B. ("kompletten Text so überarbeitet, dass er überhaupt einen Sinn ergibt, aber nur als Lektor erkannt worden") und dann kann das ein Moderator prüfen.
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Re: Autorenschaft

Beitrag von Dirty Oerti » Di Aug 02, 2011 9:08 pm

Huch, gerade erst gesehen :)
Ich muss hierzu auch meinen Senf abgeben:

Ich würde auf die Ehrlichkeit und den Stolz unserer User aufbauen. Bevor jetzt Einwände kommen was denn dann bei größerer Userschaft da alles an Problemen auftreten können erlaubt mir bitte meine Gedanken zu ende auszuführen (ihr könnt mich eh nicht daran hindern, ich will nur, dass ich meine Idee ohne dieses Vorurteil durchdenkt, in dem ich euch jetzt erkläre, dass ich mir um diese Problematik natürlich Gedanken gemacht habe)

Und zwar verfolgen wir nun einmal das Leben eines Artikels:

Der Artikel X wird von Autor A erstellt. Er enthält jetzt meinetwegen nur eine Überschrift, einen kurzen beschreibenden Text und eine Linksammlung zu weiterführenden Referenzen.
Damit ist A automatisch Autor des Artikels.
Alle Autoren eines Artikels sollten meiner Ansicht nach auch bei jeder Änderung eine Mail o.ä. mit dem entsprechenden Diff geschickt bekommen.

Nun kommt Autor B daher. Er kennt sich mit dem entsprechenden Thema gut aus, und führt es deutlich weiter und detailierter aus. Der Artikel ist nun also deutlich anders als zuvor.
Autor B weiß das, und trägt sich daher als Autor ein. In diesem Moment sind A und B Autoren des Artikels.

Autor A kommt nach Hause, sieht die Mail mit den Änderungen, stimmt mit diesen überein (bzw sieht, dass B das Thema deutlich besser kennt) und "kündigt" sozusagen seine Autorenschaft (freiwillig), da die enthaltene Information ja nicht mehr wirklich von ihm stammt, er also nur angeregt hat, einen Artikel zu dem Thema zu haben.
Hätte B jetzt nur ein Kapitel hinzugefügt, dann würden A und B Autoren des Artikels bleiben.

Nun kommt Autor C daher, verbessert Rechtschreibfehler, passt die eine oder andere Textpassage an, damit man es besser versteht, aktualisiert Datenwerte (z.B. aktuell stabile Versionsnummer einer Bibliothek)
Autor C hat also keine wirklich neuen Informationen hinzugefügt. Er trägt sich also NICHT als Autor ein.

Autor D sieht nun weitere Rechtschreibfehler. Korrigiert diese, und trägt sich dann als Autor ein.
Autor B wird natürlich über alle Änderungen informiert, und bekommt nun auch die Information, dass D der Ansicht ist, die Korrektur der Rechtschreibfehler würde ihn zu einem Co Autor machen.

Dagegen wird Autor B nun natürlich protestieren. Diesen Protest wird er an einen Moderator richten.
Dieser betrachtet die Änderungen, und kommt zu dem Schluss, dass die Korrektur von Rechtschreibfehlern D nicht zu einem Co-Autor macht. Daher wird D als Autor des Artikels ausgetragen.

Darüber bekommt D nun eine Nachricht. Angenommen, er ist mit der Entscheidung des Moderators nicht einverstanden, dann kann er sich beim Admin beschweren.
Der hat dann natürlich das letzte Wort.

Zusammenfassung:
Ob man Autor ist oder nicht legt man selbst fest. Im Zweifelsfall kann man (als Moderator) leicht anhand des Änderungsprotokolls überprüfen, ob die Zweifel an einer Autorenschaft gerechtfertigt sind oder nicht.
Bei Fragen einfach an daniel[ät]proggen[Punkt]org
Ich helfe gerne! :)
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Wenn du ein Licht am Ende des Tunnels siehst, freu dich nicht zu früh! Es könnte ein Zug sein, der auf dich zukommt!
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Re: Autorenschaft

Beitrag von Xin » Di Aug 02, 2011 9:47 pm

Dirty Oerti hat geschrieben:Ich würde auf die Ehrlichkeit und den Stolz unserer User aufbauen.
Das funktioniert in einer kleinen Gruppe wie es proggen.org ist.

Ein User, der sich hier daneben benimmt, fällt auf. proggen.org ist nicht anonym. Ich kenne euch Dich zum Beispiel teilweise bis in den privaten Bereich hinein.
Hätten wir 20000 statt 200 User wären die meisten Gelegenheitsuser quasi vollkommen anonym. Ich plane zwar auch eine identifizierte Userschaft, aber das kann ich nicht von jedem verlangen.
Dirty Oerti hat geschrieben:Autor D sieht nun weitere Rechtschreibfehler. Korrigiert diese, und trägt sich dann als Autor ein.
Autor B wird natürlich über alle Änderungen informiert, und bekommt nun auch die Information, dass D der Ansicht ist, die Korrektur der Rechtschreibfehler würde ihn zu einem Co Autor machen.

Dagegen wird Autor B nun natürlich protestieren. Diesen Protest wird er an einen Moderator richten.
Das will ich möglichst vermeiden. Erstens wird nicht jeder Autor die Diffs genau durchlesen und eventuell die Abwertung seiner Leistung gar nicht bemerken. Ich habe nichts dagegen, dass ein Autor die Autorenschaft weiterreicht, zum Beispiel, wenn zwei Leute einen Artikel erarbeitet haben, aber nur einer den Text eingestellt hat.
Ein Autor wird damit berechtigt, Autorenschaft zu gewähren. Ansonsten sollte die Autorenschaft nach Regeln festgelegt werden.
Dirty Oerti hat geschrieben:Darüber bekommt D nun eine Nachricht. Angenommen, er ist mit der Entscheidung des Moderators nicht einverstanden, dann kann er sich beim Admin beschweren.
Der hat dann natürlich das letzte Wort.
Das habe ich derzeit genauso und genau das ist ja auch ein Kritikpunkt hier, dem ich Abhilfe schaffen will, in dem ich die Spielregeln automatisch dazwischen setzen will.
Zur Überprüfung wären dann die Spielregeln, bzw. die korrekte Umsetzung, nicht die Frage, ob ich willkürlich Autorenschaften verteilen könnte.

Diesen Streitigkeiten möchte ich gerne aus dem Weg gehen, weil sie Zeit kosten.
Dirty Oerti hat geschrieben: Zusammenfassung:
Ob man Autor ist oder nicht legt man selbst fest. Im Zweifelsfall kann man (als Moderator) leicht anhand des Änderungsprotokolls überprüfen, ob die Zweifel an einer Autorenschaft gerechtfertigt sind oder nicht.
Das müssen wir zur Zeit ja, nur, dass sich niemand wirklich als Autor bezeichnen kann. Teilweise haben wir derzeit ja schon Probleme verschobene Artikel korrekt zuzuordnen.

Grundsätzlich finde ich Deine Idee korrekt und ich kann mir gut vorstellen, dass in einer ersten Version so umzusetzen. Die Lösung hilft. Aber sie löst das Problem nicht vollständig.
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Re: Autorenschaft

Beitrag von Kaestchen » Mi Aug 03, 2011 1:02 pm

Xin hat geschrieben:
Dirty Oerti hat geschrieben: Ich würde auf die Ehrlichkeit und den Stolz unserer User aufbauen.

Das funktioniert in einer kleinen Gruppe wie es proggen.org ist.

Ein User, der sich hier daneben benimmt, fällt auf. proggen.org ist nicht anonym. Ich kenne euch Dich zum Beispiel teilweise bis in den privaten Bereich hinein.
Hätten wir 20000 statt 200 User wären die meisten Gelegenheitsuser quasi vollkommen anonym. Ich plane zwar auch eine identifizierte Userschaft, aber das kann ich nicht von jedem verlangen.
Als Vorschlag könntet ihr eine "Zwischengruppe" aufmachen die den Status eines sich um proggen.org verdient gemachten Users verleiht und überhaupt erstmal die Vorraussetzung schafft, als Author aufgeführt zu werden. Diese werden ausschliesslich von euch Mods ernannt, der proggen.org Ritterschlag sozusagen. Diese User werden vorraussichtlich stolz darauf sein euch die RL-Daten geben zu dürfen und insgesamt wird es eine wesentlich überschaubarere Anzahl an Usern sein.

Es wird bei den "Normalos" auch noch zu einer Qualitätssteigerung kommen, da jeder erstmal nachdenkt bevor er irgendwelchen Quatsch verfasst, damit er sich seine Chancen nicht verbaut _endlich_ "geadelt" zu werden.

elitenbildung ftw., aber sowas funktioniert und wird auch als ganz natürlich akzeptiert. Nur wenn du jedem die Möglichkeit gibst, da einen Anspruch irgendwie geltend zu machen. Wird es _JEDER_machen! und dann gibts nur Kuddelmuddel und Streitereien.
Um eine sinnvolle Frage stellen zu können, muss man die Ausmaße seines Unwissens kennen.

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