Python Tutorial - werde zum Experte und teste uns

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Xin
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Re: Python Tutorial - werde zum Experte und teste uns

Beitrag von Xin » Mo Aug 11, 2014 9:59 am

lecturio hat geschrieben:- ein "Speed-Button", mit welchem die Inhalte auch schneller (z.B. 1,5 fache Geschwindigkeit) abgespielt werden können, ist in Planung und wird noch in 2014 eingeführt.
Das zeigt ja, dass Lecturio das Problem ebenfalls sieht und behebt. Was ja auch sehr positiv zu werten ist.
lecturio hat geschrieben: - inhaltliche Kritik (Stichwort Wissensgefälle), gebe ich gerne an den Dozenten weiter. Jedoch hast auch du die Möglichkeit per CopyPaste das über die Kursseite zu tun.
Hier wurde nach Kritik gefragt. Da wir direkt in Kontakt standen habe ich Sie gemailt und da offen gefragt wurde, habe ich auch offen geantwortet.
lecturio hat geschrieben:- Du machst einen Analog-Schluss, dass nun alle Inhalte derart sein könnten. Die Dozenten sind zu großem Teil freiberuflich tätig. Es gibt aber auch Firmen, die auf Lecturio unter Institutionen erfasst sind. Grundsätzlich sind die Anbieter für die Lerninhalte verantwortlich.
Ich mache keine Schlussfolgerung. Es sehe aber das Risiko, dass dem so ist.
Es geht ja nicht nur darum, einen einzelnen Kurs zu verkaufen, sondern auch Lecturio als Wissensplattform so zu präsentieren, dass man einen weiteren Kurs eines anderen Anbieters gerne dazubucht, oder?

Lecturio kann die Verantwortung nicht einfach auf die Anbieter abschieben, denn Lecturio möchte Geld von mir haben und zwar 12 Monate lang. Ich habe den Aufwand aus einem Abo herauszukommen, wenn der Dozent nicht in die Pötte kommt oder die Qualität fraglich ist. Und noch schlimmer: Der Titel dieses Postings sagt "Werde zum Experten" - das erwarte ich ja nichtmals, ich erwarte ja nur einen qualitativen Einstieg. Ich will mir wenigstens sicher sein, dass das Wissen, was ich erhalte, belastbar ist.
Ich sehe keinen praktische Anwendung für das Python-Notebook, die Grundlagen sind ansonsten natürlich halbwegs belastbar. Das Kapitel Ausdrücke erklärt, wie man Dateien importiert, um Anweisungen zu demonstrieren. Das ist in Ordnung. Dass Operatoren unterschiedliche Prioritäten haben (Punktrechnung vor Strichrechnung) und man diese beeinflussen kann (Klammern) war mir nicht im Gedächtnis geblieben. Welche Operatoren gibt es überhaupt in Python?

Nahezu jede Programmiersprache, die ich kenne hat fussgesteuerte Schleifen. Python offenbar nicht. Da könnte man doch mal ein Wort drüber verlieren. Das sind doch Grundlagen, die ich gerade noch googlen musste, um zu erfahren, dass ich mir so etwas in Python selbst stricken muss.

Wenn jemand 156 Euro von mir haben möchte für Wissen, dass nur temporär nutzen kann und ich gedruckt und dauerhaft für 10-30 Euro bekomme, dann erwarte ich für die anderen 120 Euro, dass ich ent und ansprechende Qualität bekomme.
Die Kritik würde deutlich positiver ausfallen, wenn das ein kostenloser Youtube-Kurs wäre. Lecturio muss sich aber eben am Preis messen lassen.

Apropos temporär: Ich kann auf alle Lektionen weiter zugreifen, meine Fortschrittsanzeige ist aber weg und unter Safari (Mac) sehe ich häufig nur eine weiße Seite, höre dafür aber den Sprecher. Mit Chrome klappt's auch mit dem Bild.
lecturio hat geschrieben:- Fehler bei Quizfragen: ok, darf nicht passieren. Das werde ich auf jeden Fall weitergeben, bzw. nochmal genauer anschauen. Aber dafür sind Tester doch auch da ;)
Sehe ich auch so. Und deswegen schreibe ich das ja auch, dass da nochmal Handlungsbedarf ist.
Ich wollte die Quizfragen im Nachhinein noch durchgehen, aber da ich wiederum kein Geld dafür bekomme, stelle ich mein Know-How kostenlos zur Verfügung. Für mich ist das Spaß, die Python-Syntax zu lernen - und von einem Profi unterrichtet zu werden, der seinen Vortrag gut vorbereitet hat. Und der Vortrag konnte mich nicht in der Form begeistern, dass ich Spaß am Lernen hatte.
lecturio hat geschrieben:- Zum Thema Preis: es gibt immer mal wieder Sonderaktionen, die einen günstigen Einkauf möglich machen. Wer etwas warten kann und bereit ist, da auch mal zu suchen, der findet sicher ein besseres Angebot als den Normalpreis.
Ich - als Mensch der bereit ist für Wissen Geld zu bezahlen - will das Wissen dann auch haben und nicht irgendwann. Und wenn ich den vollen Preis zahle, dann erwarte ich den Gegenwert für diesen vollen Preis. Ich bin nicht bereit zu suchen, deswegen zahle ich ja Geld, damit mir einer die Arbeit abnimmt. Wenn ich suchen will, lande ich bei youtube, da sind die Tutorials kostenlos. Das ist da der Normalpreis und ich muss auch nicht warten. Für das Geld, besonders für die Höhe des vollen Preises, erwarte ich das volle Wohlfühlprogramm und einen Experten, der über jeden Zweifel erhaben ist und die Sache didaktisch perfekt erklärt.
Sonderaktionen sind Möglichkeiten Kunden wie mich zu locken. Aber wenn ich Python lernen will, dann will ich Python lernen und nicht warten, ob oder wann ihr den Kurs als Angebot liefert.

Wenn ihr mich als Kunden haben wollt, muss euer Produkt sich mit meiner Erwartung decken, meine Erwartung entspricht mindestens dem Gegenwert von mindestens 2/3 des Kurspreises oder es gibt negatives Feedback. Jemandem dabei zuzusehen, wie er seinen Bildschirm abfilmt, während er sich laufend vertippt ist nicht der erwartete Gegenwert zu 156 Euro.
Es macht einfach einen Unterschied, ob das Videotutorial gegen Geld zu sehen ist oder kostenlos bei Youtube und entsprechend muss der Anspruch sein an dem sich Lecturio, als derjenige, der die Hand aufhält, messen muss. Da kann man dann nicht sagen, der Dozent ist alleine verantwortlich.


Meine Kritik ist scharf und soll auch nicht das Engagement von Lecturio schlecht dastehen lassen. Lecturio will Geld verdienen, logisch. Die Idee und Umsetzung der Wissensplattform finde ich sehr gut. Ich bin auch bereit zu zahlen. Aber dann will ich für den Preis eben auch die Punktlandung.
Merke: Wer Ordnung hellt ist nicht zwangsläufig eine Leuchte.

Ich beantworte keine generellen Programmierfragen per PN oder Mail. Dafür ist das Forum da.

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Re: Python Tutorial - werde zum Experte und teste uns

Beitrag von lecturio » Mo Aug 11, 2014 10:41 am

Hallo Sascha,

ich möchte nur einen kurzen Abschnitt aufgreifen
Ich mache keine Schlussfolgerung. Es sehe aber das Risiko, dass dem so ist.
Das ist ein Analogieschluss.
Es geht ja nicht nur darum, einen einzelnen Kurs zu verkaufen, sondern auch Lecturio als Wissensplattform so zu präsentieren, dass man einen weiteren Kurs eines anderen Anbieters gerne dazubucht, oder?
Stimmt!
Lecturio kann die Verantwortung nicht einfach auf die Anbieter abschieben, denn Lecturio möchte Geld von mir haben und zwar 12 Monate lang.
Bitte nicht missverstehen. Natürlich muss sich ein kostenpflichtiges Angebot am Preis messen lassen. Wir stehen auch im Kontakt mit den Dozenten und geben Feedback. Aber genauso, wie du von deinen Tauchschülern erwartest, dass sie schwimmen können, erwarten wir von unseren Partnern, dass der Inhalt stimmt. Erwartung = Vertrauen!!! Was ich also einfach ergänzen möchte ist, Dozenten sind nun nicht weisungsgebunden, wie Arbeitnehmer dem Arbeitgeber gegenüber. Deswegen schieben wir aber nichts auf die Anbieter ab. Inhaltlich ist es sehr aufwändig Kurse zu überprüfen und Dozenten wissen oftmals nicht, ob ihr Inhalt die Erwartungen der Nutzer trifft. Deswegen gebe ich dein Feedback auch gerne weiter.

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Re: Python Tutorial - werde zum Experte und teste uns

Beitrag von Xin » Mo Aug 11, 2014 11:32 pm

lecturio hat geschrieben:
Ich mache keine Schlussfolgerung. Es sehe aber das Risiko, dass dem so ist.
Das ist ein Analogieschluss.
Schauen wir uns die Erklärung weiter unten an...
lecturio hat geschrieben:
Lecturio kann die Verantwortung nicht einfach auf die Anbieter abschieben, denn Lecturio möchte Geld von mir haben und zwar 12 Monate lang.
Bitte nicht missverstehen. Natürlich muss sich ein kostenpflichtiges Angebot am Preis messen lassen. Wir stehen auch im Kontakt mit den Dozenten und geben Feedback. Aber genauso, wie du von deinen Tauchschülern erwartest, dass sie schwimmen können, erwarten wir von unseren Partnern, dass der Inhalt stimmt. Erwartung = Vertrauen!!! Was ich also einfach ergänzen möchte ist, Dozenten sind nun nicht weisungsgebunden, wie Arbeitnehmer dem Arbeitgeber gegenüber. Deswegen schieben wir aber nichts auf die Anbieter ab. Inhaltlich ist es sehr aufwändig Kurse zu überprüfen und Dozenten wissen oftmals nicht, ob ihr Inhalt die Erwartungen der Nutzer trifft. Deswegen gebe ich dein Feedback auch gerne weiter.
Wenn ich Geld für eine Leistung hinlege, die mir Hobby-Dozenten kostenlos anbieten, will ich sicher gehen, dass das jemand gegengeprüft hat und ich Qualität erhalte. Dafür mache ich denjenigen verantwortlich, der mein Geld nimmt. Die Qualität zu sichern ist euer Problem, notfalls indem ihr das Tutorial erst einem unabhängigen in die Hand drückt und dort mal nachfragt, ob das Tutorial was taugt.
Gegen Rechnung klopfe ich das Tutorial gerne vollständig auf Schwachstellen ab. Das ist aber eigentlich nicht mehr nötig, denn für die ersten Lektionen hat ihr Feedback und der Rest schauen sich nach den Klickzahlen nur noch die ganz Unerschrockenen an.
Sicherzustellen, dass die Qualität stimmt ist euer Job, deswegen wollt ihr von den Kunden Geld und der Youtuber wird nicht verklagt, selbst wenn er Mist erzählt.
Das Angebot hier war Lecturio mit Python zu testen und nicht zu prüfen, ob das Python-Tutorial eine akzeptable Qualität hat. Ich bin hier weder Schüler, noch Student und auch nicht mit "kostenlos" zu beeindrucken und gebe aus Dankbarkeit auch kein "Echt super" von mir. Nix auf der Welt ist kostenlos, das Ziel ist mich auf Lecturio aufmerksam zu machen und eventuell weitere Kurse zu kaufen. Was auch gerne tue, wenn ich von der Qualität überzeugt bin.

Ich erwarte, dass Tauchschüler schwimmen können. Richtig.
Aber ich vertraue nicht darauf.
Insgesamt waren das 20 Minuten am Stück, die ich noch schwimmen musste, davon 5 Minuten die Hände aus dem Wasser strecken.
Das sieht für den Tauchschüler erstmal blöd aus, wenn der Lehrer mit Getränk im Liegestuhl neben dem Pool liegt und dafür Geld verlangt, während man selbst darum kämpft über Wasser zu bleiben. :-D
Einen Tauchlehrer bei uns nennt man "Die Boje". Dem wurden bei der Tauchlehrerausbildung zusätzlich noch 12kg Blei umgebunden und es hieß "Sieh zu, dass Du die nächsten 10 Minuten nicht ertrinkst".
Die Tauchlehrer ziehen nämlich ihre Schüler auch aus dem Wasser, wenn sie wider Erwarten doch nicht so gut schwimmen können.
Wir erwarten nicht nur, wir gucken uns das auch vorher an, bevor ein Taucher auf die internationalen Gewässer losgelassen wird. Der Tauchlehrer bekommt das Geld und trägt Verantwortung dafür, dass der Schüler seinen Sport auch ohne Gegenwart eines Tauchlehrers überlebt. Was glauben Sie, was da los wäre, wenn da ein Taucher ertrinkt, weil er nicht schwimmen kann!? Eine kritischer Beitrag in einem Tauchforum? Mit dem Leichenwagen kommt auch der Staatsanwalt und fragt, wer dem eigentlich die Taucherlaubnis erteilt hat...

Ich treffe keinen Analogschluss. Ich bemerke ein realistisches Risiko, das ist keine Schlussfolgerung, sondern eine Möglichkeit. Mir fällt ehrlich gesagt keine Möglichkeit ein, dass ein Tutorial beworben wird, aber noch nicht durch die QS durch ist, aber das heißt ja nicht, dass es keine Möglichkeit gäbe. Darum ist es ein Risiko und keine Schlussfolgerung.
"Erwartung = Vertrauen. Es ist aufwendig die Kurse zu prüfen." Äh... ja... stimmt... aber das ist weder mein Problem, ich zahle dafür, dass ihr das Problem für mich löst und mich nicht damit belastet. Einen ungeprüften Kurs bekomme ich bei Youtube kostenlos, dann ist die Qualität mein Problem. Und wenn das die Ansage für jeden Kurs ist, dann wäre es kein Risiko auf die anderen Kurse zu schließen, sondern dann wäre die Schlussfolgerung legitim. Dann ist alles Glücksspiel und ob man eine Niete gezogen hat erfährt man grundsätzlich erst, wenn der Kurs bezahlt ist. Eine teure Lotterie.

Nur um den Dozenten des Python-Tutorials da jetzt nicht im Regen stehen zu lassen: Das Tutorial ist nicht vollkommen wertlos oder komplett schlecht. Es ist umständlicher als notwendig, es entscheidet sich nicht, ob es für Profis oder Anfänger ist, aber das heißt ja nicht, dass man auf gar keinen Fall etwas daraus lernen könnte. Es ist lediglich nicht in einem Zustand dafür über 150 Euro zu verlangen. Ich würde es mal mit 30 Euro versuchen und dem Dozenten empfehlen die Didaktik so anzupassen, dass man sich auf die nächste Lektion freut, statt zu gucken, wie lange die jetzige noch geht.

Vielleicht sollte ich ihm empfehlen Tauchlehrer zu werden. Die Tauch-Verbände (quasi das Lectorio für Taucher) bereiten Dive-Professionals, die ja auch unterrichten sollen, mit aktuellen Studien zum menschlichen Lernverhalten und konkreten Vorgaben darauf vor, Informationen effizient und sicher in die Köpfe der Schüler zu transportieren. Unter Wasser schaltet das Hirn ab. Entweder die Schüler kennen die Gefahren im Schlaf oder sind in Gefahr.
Die Verbände erwarten oder vertrauen nicht darauf, dass ein Dozent unter deren Logo gut erklären kann. Die geben Vorgaben und bevor ein angehender Tauchlehrer einen Schüler zu Gesicht bekommt, muss er beweisen, dass er nicht nur schwimmen, sondern auch verständlich nach Vorgabe dozieren kann. Notfalls auch ohne Worte unter Wasser. Ich kann verstehen, dass ihr keine 2000 Euro für eine Schulung von euren Dozenten verlangen wollt, bevor sie ihr erstes Video drehen dürfen, das einem Schüler gezeigt wird. (Von Tauchlehrern verlangt man das komischerweise und die Anforderungen an Tauchlehrer werden oftmals eher als zu niedrig bezeichnet, weil ja jeder Dödel Tauchlehrer werden kann)
Aber eine Broschüre (Beim Tauchlehrer sind es drei Aktenordner), wie man eine Lektion sinnvoll aufbauen, wäre vielleicht eine Idee. Und als No-Gos würden da beispielsweise Abschweifungen, Geblubber, lange Wartezeiten oder Vorgreifen auf noch nicht vermitteltes Wissen genannt. Konzentration und Fokussierung auf das Wesentliche. Definition der Ziele, Warum soll der Schüler das lernen, Aufbau der Lektion, Lernen, Wiederholung was und warum das wichtig ist. Wenn es nicht wichtig ist, fällt es weg. Diese Information würde ich als minimale Verantwortung bei Lecturio sehen.
Ich sehe das realistische Risiko, dass Lecturio keine derartige Vorbereitung für Dozenten anbietet. Nichtmals eine Broschüre. Das ist keine Schlussfolgerung. Als Software-Entwickler weiß ich, dass in der IT-Branche Risiken und QS ganz anders behandelt werden als in anderen Branchen. Die wenigsten Programme lenken sprengstoffbestückte Raketen, wenn das Programm nicht den Erwartungen nach abläuft, braucht man Sanitäter.
Sollte ich mich da in Lecturio irren, würde ich die Broschüre gerne mal sehen. Gibt's da kein Video zu? ^^
Merke: Wer Ordnung hellt ist nicht zwangsläufig eine Leuchte.

Ich beantworte keine generellen Programmierfragen per PN oder Mail. Dafür ist das Forum da.

nouseforname
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Re: Python Tutorial - werde zum Experte und teste uns

Beitrag von nouseforname » Di Aug 12, 2014 5:42 am

Xin hat geschrieben: Nur um den Dozenten des Python-Tutorials da jetzt nicht im Regen stehen zu lassen: Das Tutorial ist nicht vollkommen wertlos oder komplett schlecht. Es ist umständlicher als notwendig, es entscheidet sich nicht, ob es für Profis oder Anfänger ist, aber das heißt ja nicht, dass man auf gar keinen Fall etwas daraus lernen könnte. Es ist lediglich nicht in einem Zustand dafür über 150 Euro zu verlangen. Ich würde es mal mit 30 Euro versuchen und dem Dozenten empfehlen die Didaktik so anzupassen, dass man sich auf die nächste Lektion freut, statt zu gucken, wie lange die jetzige noch geht.
Das ist doch mal eine schöne Kurzbeschreibung der ich vollkommen zustimmen kann.

ProgBeginner
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Re: Python Tutorial - werde zum Experte und teste uns

Beitrag von ProgBeginner » So Nov 02, 2014 6:39 pm

Gestützt auf die Beurteilung von Xin ( ich habe Lecturio nicht selbst getestet, sondern lese die Urteile hier ) :

Ich habe einen kostenfreien Onlinekurs in Sachen Python hinter mir ( die offene Lernplattform OpenHPI des Hasso Plattner Institut war der Anbieter ). Dieser Kurs erstreckte sich über 4 Wochen.

Dieser Kurs enthielt zum Einen keinerlei Wartezeiten, wo man dem Dozenten beim Vertippen zugucken durfte - der hatte die SC-Segmente seines Tuns bereits in der Zwischenablage.

Sicher wird der Kurs andere Schwachstellen haben, das werden aber andere besser beurteilen können. Der Kurs ist obwohl zu Ende noch jetzt zu Selbststudiuzwecken verfügbar.

Gestützt auf die Kritiken die ich hier lese : Das Hasso Plattner Institut wollte, wie bereits angemerkt, kein Geld on mir - aber ich stufe den Kurs dennoch als qualitativ hochwertiger ein, als die Lecturio-Story, für die ich, wenn ich das recht gelesen habe, über 100 Euro auszugeben habe.

Lehrmaterial zu einer Programmiersprache, ganz gleich, ob es Python, C, C++, Brainfuck oder Java ist, bekomme ich zu 2-stelligen Preisen - und bin je nach eigener Lernkurve auch erstmal eine Zeit damit beschäftigt. Vieles dieser Lehrmaterialien sogar auch mit Lernvideos.

Auch wenn OpenHPI gratis ist, sehe ich es ähnlich wie Xin - ich bin durchaus bereit, für Wissen in die Tasche zu greifen. Aber nicht bei den Beurteilungen, die ich hier von einem studierten Informatiker (!) lese. Sry ... aber auch von mir die gleiche Kritik: Man möge es mal mit 20 - 30 Euro erstmal versuchen.
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