Motivation?

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FritziFoppel
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Re: Motivation?

Beitrag von FritziFoppel » Fr Nov 29, 2013 8:13 pm

Natürlich sind Fragen erlaubt :), aber so konkrete Fragestunden gibts nich. Im Grunde sonst nur Frontalunterricht.

Der Lehrer hat bis zum Mauerfall in Ostdeutschland gelebt und ist nun seit knapp 20 Jahren an der Schule. Dann erzählt er immer von alten Zeiten und hat immer ne Geschichte parat, was 1/3 der Unterrichtszeit ausmacht :D. Außerdem denke ich nicht das wir jetzt der erste Kurs sind, mit denen er die "Projektwoche" durchführt. Projektwoche insofern, dass jede Hälfte des Kurses noch einmal in 2er Gruppen aufgeteilt ist. Jede 2er Gruppe bekommt dann ein AB, auf dem Versuchsdurchführung,-beobachtung und -erklärung draufstehen. Das bedeutet für den Lehrer so viel wie, vorn am Pult sitzen und zuschaun. Die Woche drauf werden dann Protokolle abgegeben und weil er so faul ist, "droht" er immer nur, falls die Versuche nicht ernst genommen werden, die Protokolle zu benoten, was er aber eh nicht macht.
Xin hat geschrieben:Dennoch ist nicht zwangsläufig alles reine Fiktion in der Bibel. Man geht heute davon aus, dass die ersten Homo Sapiens Afrika über den Yemen verlassen haben und nicht über Ägypten. Die Wüste war nach aktuellen Klimamodellen nicht passierbar, aber das Klima lies die Meerenge südlich des Roten Meeres noch enger werden, so dass sie passierbar wurde. Im Yemen gab es einzelne wasserreiche Oasen in der Zeit. Und witzigerweise nannte man diese Gegend in den sehr frühen dortigen Sprachen "Eden".
Und ein Garten ist ein begrenzter, bewachsener Bereich: wie es eine Oase auch ist.
Interessant. Dann weiß ich jetzt, über was ich mich in der nächsten Stunde mit der Lehrerin unterhalten werde und ich kann mich in den Unterricht integrieren.

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cloidnerux
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Re: Motivation?

Beitrag von cloidnerux » Fr Dez 27, 2013 11:57 pm

Ich persönlich habe ein Problem mich zu Motivieren.
Das wirkt sich dann in etwas zu langen "nur mal eben schnell"-Sachen aus, bisschen zu viel Spielen, Zeit vertrödeln und nichts erreichen.
Das wirkt sich dann manchmal auch auf Gesamtzustand aus.
Man hat ja früher, als Kind bzw Jugendlicher von Freizeit gesprochen als Zeit, in der man nichts vor hat. Mit der Zeit lernt man die Zeit zu verschwenden oder zu verplanen und ich hab letzteres gemacht. Inzwischen bin ich bei der Definition Freizeit als Zeit, wo ich mir aussuchen kann, was ich am dringendsten zu machen habe. Aber man möchte nicht, man möchte entspannen, man zögert Aufgaben hinaus, man traut sich mitunter gar nicht anzufangen, kann aber gleichzeitig auch nichts anderes wirklich machen, weil man immer dieses Drohgespenst aus verdrängten Aufgaben vor sich hat. Als Gegenreaktion raffe ich mich immer mal wieder zusammen und ziehe irgendeinen Punkt auf meiner Todo durch um dann wieder langsam Stück für Stück wieder faul zu werden.

Was Hilft ist sich mit anderen auszutauschen, Kommunikation, aber auch mal an neue Orte zu begeben.

Man trinkt ein oder zwei Biere am Abend um zu entspannen, man legt sich dann aber doch unzufrieden schlafen. Man verbringt Zeit mit Freunden, denkt aber nur an die Zeit die man verschwendet. Ich hoffe ihr Plant eure Zeit besser als ich es mache ;)
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Re: Motivation?

Beitrag von Xin » So Dez 29, 2013 10:01 pm

cloidnerux hat geschrieben:Ich persönlich habe ein Problem mich zu Motivieren.
Das wirkt sich dann in etwas zu langen "nur mal eben schnell"-Sachen aus, bisschen zu viel Spielen, Zeit vertrödeln und nichts erreichen.
Ich würde den Part locker sehen.

Es gibt auch Tage, da werfe ich mich auf die Couch und gucke einfach eine Staffel <beliebige TV-Serie> auf DVD. Ich kenne Dein Pensum nicht, aber ich weiß, dass mit Abschluss der Realschule mein Pensum hoch ging, danach ging ich körperlich arbeiten und war danach auch körperlich kaputt und im Studium brauchte ich auch einige Zeit, um statt der Regelstudienzeit meine persönliche Studienzeit zu verfolgen.

Wenn das Leben nicht voranschreitet, weil man nur ein bisschen viel spielt und Zeit vertrödelt, dann macht man etwas verkehrt. Wenn man aber vorankommt - und damit absolut nicht, dass man mit der Spitzengruppe mithalten muss - dann ist es auch okay, mal einen Abend auf der Couch zu verbringen.

Ich fühle mich nicht viel anders als zu der Zeit als ich mit dem Studium begann, weil ich durchaus auch darauf achte, dass es meinem Körper und meinem Geist gut geht. Das bedeutet auch, dass ich gelegentliche "Motivationslosigkeit" akzeptiere, aber auch merke, wenn ich träge werde und dann wieder pushe. Im Normalfall bin ich nach ein paar Stunden bzw. Tagen gelangweilt. Wenn ich drei Tage nicht programmiert habe, kribbelt's in den Fingern... ich habe da noch genug Ideen, die ich umsetzen will und wenn ich dann genug auf der Couch gelegen habe, dann kann ich mich auch ein paar Tage vor meinen Computer setzen und bin wunderbar produktiv.
cloidnerux hat geschrieben: Das wirkt sich dann manchmal auch auf Gesamtzustand aus.
Man hat ja früher, als Kind bzw Jugendlicher von Freizeit gesprochen als Zeit, in der man nichts vor hat. Mit der Zeit lernt man die Zeit zu verschwenden oder zu verplanen und ich hab letzteres gemacht. Inzwischen bin ich bei der Definition Freizeit als Zeit, wo ich mir aussuchen kann, was ich am dringendsten zu machen habe. Aber man möchte nicht, man möchte entspannen, man zögert Aufgaben hinaus, man traut sich mitunter gar nicht anzufangen, kann aber gleichzeitig auch nichts anderes wirklich machen, weil man immer dieses Drohgespenst aus verdrängten Aufgaben vor sich hat. Als Gegenreaktion raffe ich mich immer mal wieder zusammen und ziehe irgendeinen Punkt auf meiner Todo durch um dann wieder langsam Stück für Stück wieder faul zu werden.
Diese Definition von Freizeit kenne ich nur zu gut :-D

Freizeit sind die Tage, wo man keine Termine mit festgelegter Uhrzeit hat, sondern nur tausend Dinge erledigen muss.
Ich habe einen Freund zu dem ich alle 1 bis 2 Wochen fahre. Meistens gucken wir uns einen Film auf Bluray in seinem Heimkino an, im letzten Jahr sind wir häufig wandern gegangen. In der Zeit bin ich nicht arbeiten und nicht zu Hause. Also kann ich auch nichts erledigen. Zwangsfreizeit.
Ansonsten gehe ich Tauchen. Unter Wasser leben Computer nicht lange. Seit kurzem helfe ich bei Schnuppertauchen mit, bin also mit ein paar Tauchern unterwegs, die noch nie vorher getaucht haben. Man muss die ganze Zeit darauf aufpassen, dass die Leute sich wohlfühlen, die handeln nicht grundsätzlich rational. Da bleibt keine Zeit über andere Dinge nachzudenken.
cloidnerux hat geschrieben:Man trinkt ein oder zwei Biere am Abend um zu entspannen, man legt sich dann aber doch unzufrieden schlafen. Man verbringt Zeit mit Freunden, denkt aber nur an die Zeit die man verschwendet. Ich hoffe ihr Plant eure Zeit besser als ich es mache ;)
Definitiv nicht. Es gibt bei mir Termine, also Absprachen und ich mache manchmal einen Tagesplan - ganz einfach, um ihn abzuhaken. Ansonsten reagiert man auf die Dinge, die im Leben passieren - die halten sich ja auch an keinen Plan. Hier geht der proggen.org Server kaputt (was im letzten Jahr glücklicherweise nur einmal und ohne Folgen passiert ist), da schreit jemand um Hilfe und wenn man dann endlich mal Zeit hat, wird man erstmal krank - alles ohne Terminvereinbarung... also wozu zuviel planen? ^^
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Re: Motivation?

Beitrag von cloidnerux » Mo Dez 30, 2013 12:25 am

TL;DR :D
Das war gerade mein erster Gedanke.
Ich war die letzten Wochen sehr faul für meine Verhältnisse, ich habe viel Zeit verschwendet.
Was aber besonders schlimm ist, ist der fehlende Schlafrhythmus, ich schlafe nicht genug, was dazu führt das ich morgens nicht aus dem Bett raus und abends nicht wieder hinein finde. Schlafmangel reduziert bei mit zumindest die Kreativität, Motivation und Leistungsbereitschaft enorm.
In dem Sinne, gute Nacht :D
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Re: Motivation?

Beitrag von Xin » Mo Dez 30, 2013 10:38 am

cloidnerux hat geschrieben:Ich war die letzten Wochen sehr faul für meine Verhältnisse, ich habe viel Zeit verschwendet.
Was aber besonders schlimm ist, ist der fehlende Schlafrhythmus, ich schlafe nicht genug, was dazu führt das ich morgens nicht aus dem Bett raus und abends nicht wieder hinein finde.
Ich bin gegen 2 ins Bett und kurz vor 10 sprang eine Katze auf mich. Ich frage sie dann immer "Hunger?" und inzwischen hört sich das morgendliche Miauen von ihr auch nach "MHungau!" an... das war mein Weckruf.
Scheiß was auf die Zeiten: 8 Stunden Schlaf am Stück. :-D
cloidnerux hat geschrieben: Schlafmangel reduziert bei mit zumindest die Kreativität, Motivation und Leistungsbereitschaft enorm.
Das sehe ich ähnlich.
Das Blöde ist einfach, dass man so wenig Urlaub hat, um kreativ zu sein... aber die Faulheit braucht man auch manchmal einfach, damit man wieder Bock (==Motivation) hat, aus dem Bett zu springen und die Welt zu verändern. ^^
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Re: Motivation?

Beitrag von FritziFoppel » Sa Jan 04, 2014 11:57 am

Mittlerweile ist ja schon Neujahr und der Arbeitsalltag/Schulalltag rückt näher. Zeit für gute Vorsätze und den Ferienreport.
cloidnerux hat geschrieben:Ich war die letzten Wochen sehr faul für meine Verhältnisse, ich habe viel Zeit verschwendet.
Was aber besonders schlimm ist, ist der fehlende Schlafrhythmus, ich schlafe nicht genug, was dazu führt das ich morgens nicht aus dem Bett raus und abends nicht wieder hinein finde.
Das gilt nun auch für mich. Innerhalb der letzten 2 Wochen habe ich nen neuen inneren Rhythmus gebildet. Da ich in absehbarer Zeit Abi schreibe und ich weiß, dass ich bis dahin nicht jede Woche konstant durchlernen werde, habe ich lieber schon mal früher angefangen. Geplant war es, dass ich jeden Tag jeweils 2 Std. Mathe und Geographie (mein 4-h Wahlfach) lerne, da man für Deutsch und Englisch nicht sonderlich viel lernen kann. Lieber mal die Ziele etwas höher ansetzen, weil man sie ja eh nicht erreicht :mrgreen: . Dazu kommt noch, dass ich 2 GFS(e?) vorbereiten muss: Eine in Geschichte (Hausarbeit), bei der ich 80% in der ersten Woche geschrieben habe und die restlichen 20% seit den letzten 2 Monaten und die zweite in Religion (Vortrag), die ich eigentlich bis zum Ende der Winterferien fertig haben wollte ^.-.
Nun habe ich meinen Tagesablauf so gestaltet: So früh wie möglich aufstehen, klappt meistens nie, da
cloidnerux hat geschrieben:[...] ich schlafe nicht genug, was dazu führt das ich morgens nicht aus dem Bett raus und abends nicht wieder hinein finde.
Nach dem aufstehen ca. 2 Std. lernen, was aber meistens aus Mathe besteht, weils einfach interessanter ist als langweilige Texte auswendig zu lernen. Dann um 11 wird der PC eingeschaltet und ein wenig mit Musik aufs Essen eingestimmt. Wenn alles fertig verdaut ist wird ne Stunde an den GFS(en?) gearbeitet und danach Pause gemacht. So um 3 wird mit Programmieren begonnen. Mit ein paar Motivationspausen dazwischen (diverse Soundtracks hören und dazu passende Spiele spielen :P ), ist es auch schon Zeit fürs Abendessen und danach geht bis 9 Uhr effektiv nichts mehr. Ab da werden im Moment auf YT alte Folgen von TopGear geschaut :) (das Programm ändert sich, wenn alle Folgen abgehakt sind). Um 11/12 Uhr kommt dann die Schwelle, dass man nicht mehr Müde ist und dann wird noch ein wenig programmiert. Dann ist es Zeit für Filme wie z.B. ZDF Mediathek und gegen 1:30/2:30 ist dann Zeit fürs Bettchen.

Ich hege ja die Hoffnung, dass mir nach dem Abi mehr Zeit fürs Programmieren bleibt, aber da die Schule bis dahin ja noch nicht abgeschlossen ist... und wie Xin ja bereits mal wieder schrieb:
Man denkt, wenn man erwachsen ist, dass dann alles besser sein wird, aber im Grunde ist das Gegenteil der Fall.
(Finde leider den original Text nicht mehr, bitte berichtigen, falls das so nicht stimmt)

Ich wünsch an dieser Stelle auf jeden Fall allen ein gutes neues Jahr und haltet an euren Vorsätzen fest. ;)

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Re: Motivation?

Beitrag von cloidnerux » Sa Jan 04, 2014 12:26 pm

Das gilt nun auch für mich. Innerhalb der letzten 2 Wochen habe ich nen neuen inneren Rhythmus gebildet. Da ich in absehbarer Zeit Abi schreibe und ich weiß, dass ich bis dahin nicht jede Woche konstant durchlernen werde, habe ich lieber schon mal früher angefangen
Das hatte ich mir auch vorgenommen, effektiv habe ich nichts gemacht. Habe dann während dem schriftlichen Abitur meinen Feuerwehr Grundlehrgang gemacht, habe zwei Tage vor meiner Chemie-Klausur(LK) angefangen zu lernen und für einige Fächer gar nicht(Mathe, Informatik, Politik und Wirtschaft, Deutsch). Ich habe damit leider nur einen Schnitt von 1,3 erreicht :D
Ich hege ja die Hoffnung, dass mir nach dem Abi mehr Zeit fürs Programmieren bleibt, aber da die Schule bis dahin ja noch nicht abgeschlossen ist...
Ich habe auch gehofft, nach dem ABI mehr Zeit zu haben. Effektiv habe ich aber all meine Zeit verplant mit Pflichtpraktikum, Arbeitsstelle, Alles mögliche. Ich werde zwar bezahlt fürs Programmieren(Mikrocontroller), aber für das an dem ich Spaß habe bleibt effektiv wenig Zeit.
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Re: Motivation?

Beitrag von Xin » Sa Jan 04, 2014 2:11 pm

FritziFoppel hat geschrieben:Ich hege ja die Hoffnung, dass mir nach dem Abi mehr Zeit fürs Programmieren bleibt, aber da die Schule bis dahin ja noch nicht abgeschlossen ist... und wie Xin ja bereits mal wieder schrieb:
Man denkt, wenn man erwachsen ist, dass dann alles besser sein wird, aber im Grunde ist das Gegenteil der Fall.
(Finde leider den original Text nicht mehr, bitte berichtigen, falls das so nicht stimmt)
Wenn "Gegenteil" verstanden wird, dann ist das missverständlich.

Es wird anders. Weniger Zeit für eigene Projekte, weil man arbeiten gehen muss und nunmal auch die Aufgaben übernehmen muss, die in der Schulzeit die Erwachsenen für einen übernehmen: Einkaufen, Waschen, Putzen, Finanzplanung, Freizeit- und Urlaubsplanung... eben alles, was man als Schüler einfach nur so konsumiert.
Dafür bekommt man seine Freizeit und seinen Urlaub nicht mehr von seinen Eltern vorgegeben.

Vorteil ist allerdings auch, dass man sich eher mal was leisten kann. Der Computer ist zu langsam? Dann kauft man sich halt einen neuen. Das Fachbuch, dass einen interessiert muss man nicht ewig ansparen, sondern kauft es eben. OpenGL wollte ich machen, also habe ich mir einen Kurs gebucht, ein Hotel und bin eine Woche von Köln nach Rostock gefahren, um mir das beibringen zu lassen. Das geht schneller als die Bücher lesen, googlen, und verstehen, wenn einem das jemand erklärt, der weiß was er da tut und einem schnell erklären kann, was man gerade falsch macht.
Um proggen.org zu finanzieren, hätte ich als Schüler kein Geld gehabt. Finanziell läuft proggen.org heute beiläufig mit.

Ich habe festgestellt, dass ich nicht mehr Zeit habe für extrem aufwendige Quellcodes. Entsprechend musste ich lernen effizienter zu programmieren, wenn ich aufwendige Projekte umsetzen wollte. Effizienz ist wesentlich wichtiger geworden und Auszeiten, damit aus Effizienz kein Stress oder ein Burnout wird. Freunde, die ihr Leben ebenfalls deutlich effizient einrichten hatten bereits Burnouts und darum sind Auszeiten durchaus ein Mittel zur Steigerung der Effizienz: Ein Burnout ist nämlich alles andere als effizient ;-)

Es ist nicht mehr wie Schule, eben anders. Es hat beides Vor- und Nachteile. Man hat mehr Verantwortung, aber auch mehr Gestaltungsmöglichkeiten.
FritziFoppel hat geschrieben:Ich wünsch an dieser Stelle auf jeden Fall allen ein gutes neues Jahr und haltet an euren Vorsätzen fest. ;)
Ich euch auch :-)

cloidnerux hat geschrieben:Ich habe auch gehofft, nach dem ABI mehr Zeit zu haben. Effektiv habe ich aber all meine Zeit verplant mit Pflichtpraktikum, Arbeitsstelle, Alles mögliche. Ich werde zwar bezahlt fürs Programmieren(Mikrocontroller), aber für das an dem ich Spaß habe bleibt effektiv wenig Zeit.
Wenn man mit einem Job anfängt ist es wie im Studium: Man muss erstmal vieles lernen, es ist streßig und man ist total kaputt, wenn man zu Hause ankommt. Aber das gibt sich, wenn man die Routine im Job gefunden hat. Und dann hat man auch wieder Zeit für andere Dinge.
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Re: Motivation?

Beitrag von canlot » Sa Jan 04, 2014 6:04 pm

Ich war auch mal gut, leider nicht mehr, da mein Tinnitus mich sehr stört, ich versuche mein Leben wieder auf die Reihe zu kriegen und im Moment sieht es so aus als ob es klappen würde. Ich hoffe es doch so sehr, versuche verschiedene Therapien für Tinnitus da der Geist eigentlich das ausschlaggebende für Tinnitus ist, das man sich bewusst nicht da drauf konzentriert. Früher konnte ich richtig gut lernen so 4-6 Stunden für ein Lernbuch was nicht zu schwer war aber auch nicht zu leicht, ich konnte das meiste dort verstehen und auch für mich behalten. Mit dem Tinnitus habe ich das Gefühl das ich trotz gutem Verständnis, mir die Sachen gar nicht richtig merken kann, als wenn im modernen Rechner nur ein paar Megabyte an Arbeitsspeicher verbaut worden sind. Die Sachen die ich mir versuche zu merken sind schnell wieder weg da ich durch den Tinnitus schnell abgelenkt werde und meine Konzentration wieder weg ist. Früher konnte ich mich richtig gut konzentrieren da hatte ich manchmal das Gefühl als ob ich um mich nichts mehr hören würde, Heute ist das leider nicht mehr so, zwar versuche ich durch bestimmte Tricks meine Aufmerksamkeitsspanne zu erhöhen aber es ist im besten Fall höchstens nur 20-30% :(
Unwissenheit ist ein Segen

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